Die Staffel besteht nun schon seit 20 Jahren. Gegründet wurde die Rettungshundestaffel am 01.11.1990. Sie bestand zunächst aus
sechs Hundeführern und ihren Hunden. In den Anfangsjahren hatte es die Staffel schwer, Fuß zu fassen, insbesondere fehlte es an einem geeigneten Gelände um die Hunde und Hundeführer
auf die vielfältigen Aufgaben vorzubereiten. Wir, das sind mittlerweile 15 aktive Mitglieder und vier Anwärter/innen mit ihren Hunden.
Was machen eigentlich Rettungshunde? Die DRK-Rettungshundestaffeln kommen zum Einsatz, wenn Personen in
unwegsamem, unübersichtlichem Gelände vermisst werden. Die DRK-Rettungshunde durchstreifen systematisch das Suchgelände. Die Überlegenheit des Hundes zeigt sich insbesondere bei
Dunkelheit. Schon auf große Entfernung wittert er mit seiner guten Nase die vermisste Person. Nach erfolgreicher Suche führt der Hundeführer eine sanitätsmäßige Versorgung durch.
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Sind Personen unter Trümmern nach Gebäudeeinstürzen z. B. nach Explosionen, Flugzeugabstürzen oder nach Erdbeben verschüttet, so kommt der DRK-Trümmersuchhund mit seinem speziell ausgebildeten Hundeführer zum Einsatz. Der DRK-Suchhund lässt sich aufgrund seiner hochentwickelten Geruchsorgane bei der Sucharbeit weder von den verschiedensten Gerüchen, Rauch und Lärm noch durch Geräte der Rettungsmannschaften ablenken. Der DRK Trümmersuchhund zeigt seinem Hundeführer durch Bellen die Stelle an, wo die Rettungsmannschaften mit der Rettung der verschütteten Person beginnen sollen.
Um diese schwierigen Aufgaben meistern zu können, werden Hund und Hundeführer auf diese Aufgaben vorbereitet. Die Hunde werden in Gehorsam, Gerätearbeit, Trümmer- und Flächensuche ausgebildet. Der Rettungshundeführer wird in Sanitätsdienst, Grundwissen, Kynologie (Lehre des Hundes), Erste Hilfe am Hund, Trümmerkunde, Organisation, Einsatztaktik, Lagebeurteilung, Sprechfunkverkehr, Suchtechnik des Hundes, Sicherheit im Einsatz usw. ausgebildet.
Die meisten Einsätze sind die Flächensucheinsätze. Davon haben wir in den vergangenen Jahren einige absolviert.
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