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Aktualisiert am:
07.10.2015

® DRK KV Viersen e.V.

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Im Rahmen unserer Ausbildung werden die Bereiche Flächensuche und Trümmersuche ausgebildet. Die Ausbildung eines Rettungshundeteams (Hundeführer und Hund) dauert durchschnittlich 2 Jahre. Neben den Einsätzen und Vorführungen trainiert die Staffel zwei Mal in der Woche (meist Mittwoch und Samstag). Zum Teil findet die Ausbildung auf dem Gelände der DRK Rettungshundestaffel in Brüggen an der St. Barbara Str., sowie häufig auch auf Fremdgeländen statt.

Die Hundeteams stellen sich zur Prüfung externen Prüfern. Diese Prüfer sind speziell auf diese Aufgabe geschult. Die Prüfungen werden für die DRK Rettungshundestaffeln im Landesverband Nordrhein über diesen zentral organisiert und durchgeführt. Als Prüfungsordnung wird die gemeinsame Prüfungsordnung (gem. PPO) des ASB, DRK, JUH und MHD zugrunde gelegt. Bei Bestehen wird die Bezeichnung "geprüftes Rettungshundeteam nach DIN 13050 - Flächensuche bzw. Trümmersuche" verliehen.

Diese Prüfung verliert nach 18 Monaten ihre Gültigkeit und muss erneut komplett abgelegt werden. Nur Rettungshundeteams mit gültigen Prüfungen werden im Sucheinsatz eingesetzt.

Die Ausbildung des Hundeführers umfasst neben den Themen spezielle Einsatzlehre, Sprech(BOS)funk, Erste-Hilfe- und Sanitätsdienstausbildung, Umgang mit Karte, Kompass und GPS, Fahren unter Einsatz von Sondersignalen usw... Natürlich sind Themen wie Kynologie (die wissenschaftliche Lehre von den Hunden) und Erste-Hilfe am Hund ein wichtiger unverzichtbarer Teil der theoretischen Ausbildung.


Gemeinsames Training mit der Wasserwacht Krefeld

Wir trainieren mit der Wasserwacht KrefeldZu einem gemeinsamen Training - diesmal nicht auf dem Land, sondern zu Wasser - traf sich unsere Staffel am 5. September 2015 mit der Wasserwacht Krefeld am Elfrather See in Krefeld. Dieser See ist ca. 1.800 m lang und ca. 360 m breit und bot uns ein optimales Trainings-Areal.



Cleo und Barbara sowie Mona und ReinhardUnser Ziel war es, unsere Teammitglieder auf vier Pfoten mit dem Wasser und dem Fahren in einem Boot vertraut zu machen. Denn zur Wassergewöhnung gehört nicht nur das Schwimmen sondern auch das Einsteigen und fahren in einem wackeligen Boot. Die Herausforderung war in erster Linie die kleinen Wellen auszubalancieren und auf einem sich bewegenden Untergrund zu stehen oder zu sitzen.







Bruno genießt die Fahrt sichtlichCleo und Barbara sowie Mona und ReinhardFür die Bootsfahrt bildeten wir kleine Gruppen bestehend aus je 2 Mensch-Hund-Teams. Während einigen Hunden der Einstieg ins Boot überhaupt nichts ausmachte, musste so manche Fellnase mit einem Leckerchen und guten Worten überzeugt werden. So war es auch dem einen Hund (wie z.B. der noch sehr jungen Schäferhündin Yukira) nicht ganz geheuer während der Fahrt auf dem Wasser, dem anderen Hund egal, wieder andere, wie Bruno, der fuhr sogar mit Aussicht, gemütlich und gelassen auf der Spitze des Bootes mit, was er sichtlich genoss.













Auch der Regen konnte den Spaß nicht verderbenEinige Hunde mussten doch überzeugt werdenAm Ende der Übung konnten wir alle stolz auf unsere Hunde sein, die die Bootsfahrt ruhig und gelassen über sich ergehen ließen. Alle Teams waren trotzdem froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben und wir wissen, wo vielleicht noch Trainingsbedarf besteht.

Auch wenn das Wetter so manche nasse Überraschung von oben bereithielt, hatten alle Spaß und die gute Laune war nicht getrübt. Jeder gab sein bestes und wir waren am Ende des Tages zufrieden.






Mmmmmh lecker!Für die Verpflegung aller Teilnehmer war - wie immer - bestens gesorgt.

Wir danken der Wasserwacht Krefeld ganz herzlich für diesen schönen Tag und der Möglichkeit auch auf dem nicht gewohnten Metier Wasser einmal üben zu dürfen. Wir kommen wieder und freuen uns auf die nächste geplante Übung mit ihnen.


Mäuselsprung in der Eifel

Unserer erstes LaWo mit der RettungshundestaffelAm Freitag Nachmittag, dem 22. März 2013, war es so weit, das erste Lange Wochenende (LaWo) für 2013 stand auf dem Plan. Damit auch das erste Wochenende von mir und meiner Hündin Finja (Flat Coated Retriever) gemeinsam mit der Rettungshundestaffel, da wir beide erst frisch dabei sind. Nachdem Jan die logistische Meisterleistung hinter sich gebracht und das gesamte Gepäck, unsere Hunde und uns Menschen in beiden Fahrzeugen verstaut hatte, ging es Richtung Eifel. Ziel war das ehemalige belgische Militärgebäude "Transit 59" in Vogelsang. Dort angekommen, wurden die Zimmer verteilt und mit den Hunden die Gegend erkundet. So konnte das LaWo, nach kleinen Startschwierigkeiten, mit einem gemütlichen Grillabend beginnen. Es wurde viel erzählt und gelacht, so hatten wir die Gelegenheit, uns in Ruhe und außerhalb des Trainingsstresses, zu "beschnuppern".
Die folgenden beiden Tage standen dann ganz im Zeichen des LIND-art®-Seminars "TEAM-Balance" unter der Leitung von Sabine Gaipl. Sie brachte uns die Ausrichtung nach Ekhard Lind näher, bei der das soziale Ereignis im Mittelpunkt steht. Alle Übungen wurden zunächst in der Theorie besprochen, dann in Trockenübungen durchgeführt und erst dann mit unseren Hunden in der Praxis geprobt. Aufgrund des erneuten Wintereinbruchs, haben Theorie und Trockenübungen kurzerhand ins "Transit 59" verlegt. Kalt wurde es später schon noch…
Schnell stellte sich heraus, dass nicht jede Übung mit jedem Hund durchführbar war. Denn oft lagen die "Probleme" an einer ganz anderen Stelle. Doch Sabine ließ sich davon nicht abschrecken und ging ganz individuell auf die einzelnen Teams ein. Ich lernte beispielsweise zuerst, wie ich richtig mit Finja spiele, was die "älteren" Staffelmitglieder längst kannten. Schnell merkte ich, dass das richtige Spiel uns beiden — Finja und mir — viel Spaß bereitet. Aber auch die anderen Teams kamen voll auf ihre Kosten und es stellte sich heraus, dass jeder Hund in der Staffel voller Eifer mit seinem "Teamführer" spielt — Hund und Herrchen/Frauchen strahlten förmlich vor Spaß an der Sache.
Im weiteren Verlauf des Seminars lernten wir noch den "Mäuselsprung" kennen, mit dem wir erzielen, dass der Hund uns seine volle Aufmerksamkeit schenkt. Unbemerkt lassen wir ein Leckerlie fallen und signalisieren unserem Hund, sobald uns dieser anschaut, dass wir etwas Tolles gefunden haben und stürzen uns mit dem "Mäuselsprung" auf das Leckerlie. Wir und unsere Hunde hatten sehr viel Spaß bei der Ausführung dieser Übung.
Selbstverständlich war dies noch nicht alles. Auch diverse andere Übungen wurden durchgeführt und das Bemerkenswerteste war, dass man bereits in den zwei Tagen schon eine Veränderung bei uns und den Hunden erkennen konnte. Definitiv eine "Ausrichtung", die ihre Wirkung zeigt. Wir haben alle viele Hausaufgaben mitgenommen und werden in den nächsten Wochen fleißig an unseren "Problemen" arbeiten.
Die Unterkunft stellte sich — trotz Selbstverpflegung — als absolut ideal für uns heraus. Jeder steuerte seinen Anteil in Form von Salat, Nachtisch oder Kuchen zum Wochenende bei uns so hätten wir am Ende auch locker noch eine weitere Staffel mitverpflegen können. Und nebenbei hatten nicht nur unsere Hunde, sondern auch wir die Gelegenheit uns ausgiebig zu "beschnuppern". Alles in allem war es ein unglaublich tolles, super gelungenes Wochenende mit elf begeisterten Staffelmitgliedern und ihren Hunden. Finja und ich haben uns super wohl gefühlt und sind froh, eine so tolle Staffel gefunden zu haben.


Erfolgreiche Herbstprüfung 2012

Unsere erfolgreichen Rettungshunde-TeamsAm Wochenende 29./30. September fand in Mönchengladbach-Güdderath die diesjährige Herbstprüfung für Rettungshundeteams (Fläche) statt. Aus unserer Staffel nahmen Barbara mit Cleo, Jan mit Mira, Sandra mit Leon und Walburga mit Janka erfolgreich daran teil. Wir freuen uns sehr und gratulieren herzlich. Bedanken möchten wir uns beim Prüferteam Michael Kielau und Andy Rasper, dem Prüfungsleiter Franz Küpper sowie allen Helfern und Versteckpersonen und allen die es ermöglicht haben, dass die Prüfung so reibungslos verlief. Danke!


Dana und ihr Frauchen Silke sind seit vielen Jahren ein Top-Team - Foto: Yamel/WillichMeine Rettungshunde Laufbahn ...

Im zarten Alter von 10 Wochen wurde ich in die Staffel aufgenommen. Mein Frauchen war bereits ohne mich in der Staffel tätig, daher musste ich mich ja jetzt besonders ins Zeug legen, um ein Rettungshund zu werden, sonst wäre mein Frauchen ja jeden Mittwoch und Samstag ohne mich auf Tour gefahren. Es war an einem Samstag im Juni 2000, wir waren in Elmpt auf der alten Deponie zum Training, dort musste ich nun alles geben, denn heute sollte sich entscheiden, ob ich eine Ausbildung zum Rettungshund machen durfte. Ich strengte mich an und am Ende des Trainings war ich "platt" und mein Frauchen glücklich ... Wir durften bleiben. Mit viel, viel Blödsinn und Wehwehchen in der Ausbildung wurden wir im September 2002 zum ersten mal ein geprüftes, einsatzfähiges Team.

Ich erzähl Euch nun mal ein paar Highlights aus meiner Rettungshunde-Karriere …
2004 waren wir zu Gast beim Nato-Musik-Fest in Mönchengladbach. Wir fuhren 2005 zum ersten mal nach Thüringen in den Schnee (ich glaube mein Frauchen wollte unbedingt etwas Schnee), wir hatten mehr als genug davon. 2006 Thüringen im Sommer war es deutlich wärmer und man hatte viel mehr Möglichkeiten zu trainieren. 2007 planten wir eine Pfingstübung, woran Torsten und Bernd Schuld waren ... und natürlich viele viele Einsätze mit Höhen und Tiefen, viele die glücklich, aber auch einige wenige die leider nicht so gut ausgegangen sind.

Dana und Nele - das erste Staffelbaby sind dicke FreundeDann passierte meinem Frauchen im Jahre 2008 etwas ganz komisches, sie heiratete und wurde schwanger (trächtig heißt das, glaub ich, in der Hundesprache). Für mich hieß das etwas weniger Zeit in Wald und Wiese oder "Freiheit", denn wenn wir da waren und ich suchen durfte, kam Frauchen kaum noch hinterher. Das Opfer und ich hatten also immer alle Zeit der Welt. 2009 kam dann das erste Staffelbaby und wir waren sofort dicke Freunde. Sie kam von nun an auch immer mit zum Training, immer noch eingeschränkt, aber ich war immer glücklich wenn ich die Worte "Such und Hilf" hörte und los laufen durfte. Im Januar 2010 fand ich es aber nicht mehr so toll, so wenig bei meinen Freunden zu sein. Ich bettelte und flehte mein Frauchen an, wieder mehr Suchen zu dürfen. Im doch schon hohen Alter von 10 Jahren durfte ich im Juni 2010 nach Thüringen fahren und noch mal zur Prüfung gehen. Von nun an waren wir wieder einsatzfähig und mitten im Geschehen dabei.
Es kam auch direkt ein Einsatz der recht lustig war...
Silke frisch gebadetWir suchten die ganze Nacht in Hürth/Gleul, wir liefen durch den finstersten Wald, bis auf einmal mein Frauchen nicht mehr zu sehen/riechen war. Dann hörte ich Sie nur noch schreien ... Ups — sie war in einen Bach gefallen, eigentlich nicht schlimm, aber das war ein Bach mit Rost-Wasser, so sah Sie dann auch aus, ich konnte mir ein Hundelachen nicht verkneifen ...
2010 folgte dann das 20-jährige Bestehen unserer Staffel, es wurde groß gefeiert und viel gelacht. Eine Woche später, der nächste "Einsatz" (alles war grad wieder sortiert und aufgeräumt) das Telefon läutete und es hieß: "Es kommen Hilferufe aus einem Maisfeld". Ich war mit meinem Kumpel Jimmy als erstes zur Stelle, schnell wurden wir eingewiesen, wir bekamen unsere Kenndecken an und den Satz "Such und Hilf" geflüstert. Wir taten unsere Arbeit und nach kurzer Zeit hatte ich auch schon was in der Nase, ich lief so schnell ich konnte und da hatte ich Ihn gefunden. Mein Frauchen kam an gespurtet und sagte dann so komische Dinge wie: "Ach, DU liegst hier? Dann ist das hier ja wohl nur eine Einsatzübung." Naja für mich war es Arbeit wie immer, egal ob Mann, Frau, Kind oder jemand vom DRK. Mir hat es Spaß gemacht.
Dana und Silke bei einer AbseilübungIm Dezember 2011 bin ich dann in Rettungshunde-Ruhestand gegangen, es waren viele schöne Jahre mit meinen Kumpels und Kumpelinen: Jimmy, Tracy, Leon, Mona, Mira, Janka, Sam, Cora, Hannah, und viele viele mehr. Nun kommen wir immer wieder mal vorbei und schauen nach dem rechten und wollen "Hallo" sagen. Das Beste daran ist, ich darf dann auch suchen! Wie toll! Aber mein Frauchen wird schon wieder verdächtig langsam und kommt kaum noch mit mir alten Oma mit und zugenommen hat Sie auch schon wieder ... Ich glaube, es kommt noch etwas, worauf ich auf passen muss.

So nun habe ich aber genug erzählt und sage Danke auch im Namen meines Frauchens "Silke" für die vielen, vielen schönen Jahre mit Euch.

Eure Rentnerin Dana


Reinhard SchlaugatDer perfekte Einsatz

Es ist Freitag, der 02.03.2012 und ich (Reinhard) wollte es mir gerade auf dem Sofa bequem machen, als das Staffelhandy meiner Frau (Sandra) schellte. Die Polizei Viersen rief an und aus den Antworten meiner Frau konnte ich erahnen, dass es sich um ein Einsatz handeln musste. Meine Frau hatte kaum aufgelegt, als mein Handy klingelte — Groupalarm. Der Plan mit dem Sofa war verworfen, die Müdigkeit wie weg geblasen und die Adrenalinausschütting schoss bis in die Haarspitzen. Rein in die Einsatzkleidung, Rucksack schnappen und natürlich unsere Hunde Mona und Leon, die schon die ganze Zeit wie verrückt umher liefen, nicht vergessen. Auf der Fahrt zur Fahrzeughalle nach Breyell war natürlich jede Ampel rot und man hatte nur Lkw´s vor sich.
Endlich in Breyell angekommen wartete man schon auf uns. Mit Blaulicht und Martinshorn ging es zu unserem Einsatzgebiet, die Venloer Heide. Auf dem Weg dorthin wurden schon Mal die GPS-Geräte eingeschaltet. Vor Ort bekamen wir von der Polizei erste Informationen über die Vermisste Person und das Gebiet, welches abzusuchen war. Die Karten unseres Einsatzgebietes waren noch nicht ausgedruckt, da bekamen wir schon neue Informationen von der Polizei. Die vermisste Person hatte sich mit seinem Handy gemeldet und mitgeteilt, dass er verletzt sei und stark bluten würde, er aber nicht wisse wo er sei. Der Funkmast, in welchem sich das Handy eingeloggt hatte, war schnell ausfindig gemacht. Vorsorglich wurde die Rettungshundestaffel aus Aachen nachalarmiert. Schnell waren wir in unserem dem endgültigen Einsatzgebiet. Walburga, unsere Staffelleiterin, teilte die einzelnen Suchgebiete und Helfer ein. Ich musste mit meiner Mona parallel zu meiner Frau mit ihrem Leon arbeiten. Da beide Hunde zusammen leben und natürlich auch zusammen spielen, ist das gar nicht so einfach. Beide Hunde waren aber ganz auf ihre Arbeit konzentriert.
Reinhard SchlaugatMona und ich waren ca. 200 m im Gelände unterwegs, als Mona plötzlich die Nase hoch in den Wind hielt und nach rechts weglief. Sie hatte Witterung aufgenommen. Im ersten Moment war ich wie gelähmt, der erste Einsatz nach meiner Prüfung und schon ein Fund, das konnte doch nicht wahr sein! Als auch noch meine Helferin schrie "Da liegt jemand!", rannte ich los. Die Äste, die mir ins Gesicht schlugen, merkte ich nicht mehr. Ich handelte wie 100 Male im Training geübt. Christiane, meine Helferin (auch KBL), sprach den Verletzten an. Er blutete stark. Meine Mona hatte sich abseits hingelegt. Ich riss mir den Rucksack runter, nahm schnell das Verbandszeug heraus und gab es Christiane. Wir waren ein gutes Team. Hinter mir hörte ich, wie meine andere Helferin über Funk Barbara, unsere ärztin in der Staffel, den Fund bekannt gab und die Koordinaten mitteilte, damit uns die Sanitäter vom RTW auch fanden. Derweil hatte Christiane ganze Arbeit geleistet. Die Wunde war verbunden und blutete nicht mehr. Barbara fuhr noch mit dem Verletzten ins Krankenhaus.
Als ich mit Mona aus den Wald zurück zur Straße kam, fiel mir meine Frau um den Hals und gratulierte uns. Auch die anderen Kameraden kamen alle angelaufen. Vieles davon habe ich in der Aufregung gar nicht richtig wahrgenommen. Erst allmählich fiel die Spannung ab und ich konnte registrieren, was mein Hund und ich gerade geleistet hatten — wahrscheinlich einem Menschen das Leben gerettet. Das ist ein super schönes Gefühl und der Lohn für das ganze Training. Als wir bei Auswertung der GPS-Daten die Wege der Hunde sahen, hätte auch Leon den Verletzen mit Sicherheit gefunden, wäre ihm Mona nicht zuvor gekommen. Es ist schön zu wissen, dass wir zwei so tolle Hunde haben.
Die überschrift "Der perfekte Einsatz" habe ich ganz bewusst gewählt, weil bei diesem Einsatz perfekt ein Rädchen ins andere gegriffen hat. Die Information der Polizei, die Organisation von RTW und Verpflegung durch unseren KBL Sven Möllenbrink, das schnelle Einteilen der Suchgebiete durch Walburga sowie die Zusammenarbeit mit unseren Helfern und mit meiner Frau Sandra. Dann die schnelle Erstversorgung durch Christiane und die beruhigende Begleitung durch unsere Frau Doktor Barbara. Und ganz wichtig natürlich der Einsatz der guten Nase meiner heißgeliebten Mona.
Ich möchte mich an dieser Stelle bei unserer ehemaligen Ausbilderin Gabi Hüpkes-Meertz, die meinen Hund und mich ausgebildet hat und allen anderen bedanken. Ohne deren Hilfe wäre so ein Erfolg undenkbar gewesen.

Reinhard und Mona - ein Rettungshundeteam


Reinhard Schlaugat und MonaHerzlichen Glückwunsch zur bestandenen Rettungshundeprüfung!

Am Samstag den 24. September fand in Güdderath die diesjährige Herbstprüfung statt. Wir gratulieren allen Teilnehmern, die an diesem Wochenende erfolgreich teilgenommen haben. Ganz besonders freuen wir uns für Reinhard und Mona. Bedanken möchten wir uns bei allen Teilnehmern, Helfern und dem tollen Prüferteam (Viola Daub und Frank Singer).


Erste Übung mit den Aachenern Staffelkollegen

Eine Person wurde gefundenSuch und Hilf!Am Samstag, den 20.11.2010 fand in Arsbeck unsere erste gemeinsame, kleine Übung mit der Rhs Aachen statt. Kurioserweise hatten wir uns in der Woche zuvor schon zweimal bei gemeinsamen Einsätzen getroffen.

Zunächst einmal konnte jede Staffel für sich trainieren, dann trafen wir uns zu einem gemeinsamen Mittagessen. Es gab eine leckere Mitternachtssuppe, Marlies und ihr Team (OV Brüggen) hatte wieder hervorragend gekocht. Anschließend gab es noch leckeren Kuchen, dann fiel es Allen natürlich schwer wieder zu arbeiten. Doch letztendlich hatten sich alle auf die gemeinsame Übung gefreut. Nachdem alle Opfer eingebracht waren, wurden wir auf die verschiedenen Suchgebiete eingeteilt. Im Suchgebiet 1 wurde dann plötzlich eine Wildschweinrotte gesichtet, da hieß es natürlich Eigensicherung geht vor. Die Suche wurde hier abgebrochen und kurzerhand in die leerstehenden Gebäude verlegt.

Jeder muss einmal gesucht werdenTheo (Rhs Aachen) koordinierte die Suche und probierte zum ersten Mal das neue Einsatzprogramm aus, es schien ihm gut zu gefallen, denn er wollte zum Schluss unser Laptop nicht mehr hergeben. Trotz schwieriger Suche wurden alle Opfer gefunden, es war schön mit gemischten Teams zu arbeiten. Jeder muss einmal gesucht werdenGabi hatte wieder einmal eine tolle Veranstaltung organisiert, es hat alles gepasst. Vielen Dank dafür.

Nach einer Schlussbesprechung waren alle zufrieden und drängten auf eine Fortsetzung des gemeinsamen Trainings. Der Abschied fiel leicht, da wir uns schon am nächsten Tag wieder zu einer gemeinsamen Fortbildung in Güdderath trafen. Die Bilder der Übung findet ihr natürlich auf unserer Bildseite.


... und wieder hieß es Thüringen wir kommen!

Wir übten den Umgang mit dem GPS-GerätEndlich war es wieder soweit, die Taschen gepackt, die Hunde verstaut und los ging es Richtung Thüringen. Schön war, dass auch Lothar für‚s Wochenende mitfuhr.
Am Freitagabend wurden die Erwartungen der Einzelnen abgefragt. Große Anforderungen wurden an Lothar bzgl. der GPS Handhabung und des Einsatzprogrammes gestellt. Die Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen. DANKE!!!! Am Sonntag Mittag hat er sich dann leider schon von uns trennen müssen, da die Pflicht rief.

Am Samstagmorgen haben wir mit einer kleinen Suche und einer nicht ganz alltälichen Legende begonnen. Das Szenario: Von den Dorfbewohnern wurden Schreie aus dem nahegelegenen Waldgebiet gehöurt. Gesichtet wurden aber nur kleine Papierbote auf einem kleinen See, die dazugehörigen Kinder waren nicht vor Ort. Das Suchgebiet wurde eingeteilt und die Kinder konnten schnell wohlbehalten aufgefunden werden.

Mutig! Jan im nicht funktionsfähigen SesselliftJan und Michael stellten sich der Bergrettung zur Verfügung und ließen sich von einem Sessellift retten, der nicht mehr funktionsfähig war. Auch die Hunde durften erfahren, wie es ist, mit einem Sessellift zu fahren. Sie waren erstaunlich unbeeindruckt. Janka und Walburga im Sessellift

Am Montagabend hatten wir dann eine kleine Nachtübung für unsere beiden "Neuen einsatzfähigen Teams" geplant. Die Einbringung der Versteckpersonen wurde mittels GPS dokumentiert, die Koordinaten für die Suchgebiete durchgegeben und so konnte die Suche in dem stockfinsteren Wald gestartet werden. Nirgends ist es so dunkel wie im Thüringer Wald, man konnte die Hand vor Augen nicht sehen. Danke an unsere Versteckpersonen, ihr ward echt SPITZE. Aber auch unsere beiden Hundeführer haben ihre Aufgabe mit Bravour gemeistert. Anschließend lag noch eine langer Abend vor uns: "Erste Hilfe am Hund". Praktische Übungen sollten nachgestellt werden. Es hat niemand gemurrt oder geknurrt, vor allem die Hunde haben alles geduldig über sich ergehen lassen. Erste Hilfe am Hund kann nie genug geübt werden

Am Dienstag lag ein langer und vor allem eisiger Tag vor uns. Die Suchgebiete wurden an die einzelnen Hundeführer vergeben, so manch einer stand auf dem "Schlauch" und verstand zuerst einmal die Pointe nicht. Barbara hatte sich auf einen Hochstand verschanzt und wollte uns nicht mitteilen wo sie steckt. So haben wir die Hunde zur Suche losgeschickt. Reinhard im Tarnmantel - hoffentlich findet man ihn wieder!Am Dienstagabend haben wir dann gemeinsam mit Christiane und Konny unser alljährliches Grillen veranstaltet. Es war wie immer LECKER. Danke an die Beiden, die sich mit dem Grillgut viel Mühe gegeben hatten.

Am Mittwoch haben unsere Hunde dann Erfahrungen mit kuriosen Versteckpersonen gemacht, Jan und Gabi haben sich ein Regencape übergezogen, sich mit Schnaps eingerieben und einen Stock zur Abwehr von ungewünschten Weggefährten genommen. Unsere Hunde ließen sich nicht abhalten auch betrunkene, wild um sich schlagende und lallende Personen zu verbellen. Gut gemacht!!! Auch wundert es keinen, wenn unsere Hunde Naturforscher die sich Notizen machen verbellen.

Am Donnerstag mussten dann leider schon wieder die Taschen gepackt und verladen werden und es stand uns nur noch eine kleine Trainingsfrequenz zur Verfügung. Es war wieder einmal eine sehr lehrreiche und vor allem eine sehr schöne Ausbildungswoche. Wir hatten viel Spaß miteinander und es wurde viel gelacht. Schade das Janka sich schon sehr früh verletzt hatte und nicht so aktiv, wie geplant, am Training teilnehmen konnte.

In der Pension Arnika wurden wir sehr gut versorgt, frisch gebackener Kuchen, sehr gutes Essen und das sonnige Wetter haben unsere Ausbildungstage abgerundet. Wir freuen uns schon jetzt auf … Thüringen wir kommen.


Schönes Training mit unseren Freunden der Rhs Köln-Porz

Reale Übungen sind wichtig für Hund und HundeführerAm Samstag, den 14.08.2010 hatten wir ein gemeinsames Training mit der Rettungshundestaffel Köln-Porz. Von unserer Ausbilderin Gabi Hüpkes-Meertz wurde ein Trainingsprogramm erarbeitet, so dass der Tag voll verplant war. Gemischte Teams wurden gebildet und zusammen wurde dann der Auftrag, die Suche nach zwei vermissten älteren Herren die gemeinsam Rehe beobachten wollten und nicht mehr nach Hause gekommen waren, ausgeführt. Schnell waren die Suchgebiete zugewiesen und die Teams begaben sich in ihre Suchgebiete, um mit der Suche zu beginnen. Die Teams waren zuvor mit GPS für den Hundeführer und GPS für den Hund ausgestattet worden, um im Nachhinein festzustellen wo man gesucht hat und wo vielleicht das Gebiet noch nicht ganz abgedeckt wurde.

Reale Übungen sind wichtig für Hund und HundeführerDarüber hinaus wurden die Hundeführer auch in die Einsatzleitung eingesetzt, um dort die kleine Einsnatzübung entsprechend zu dokumentieren.

Einige Teams haben schon ein überraschtes Gesicht gemacht, als es hieß, dass auch sie in diese Übung eingebunden waren, da es für sie eine Premiere war, denn das war ihre erste Einsatzübung.

Sie waren auch ziemlich erstaunt, dass es ein so extrem schwieriges Gelände war. Dennoch wurden die zwei "alten Herren" wohlauf gefunden und entsprechend versorgt. Hier noch einmal auf diesem Wege ein Dankeschön an unsere beiden "Opfer". Wie sagte Wolfgang, er hätte Geräusche im Wald wahrgenommen, die er bisher nicht kannte.


Reale Übungen sind wichtig für Hund und HundeführerIm Anschluss an unserer gemeinsames Training hatte sich Gabi noch etwas Besonderes einfallen lassen. Sie hatte ihr erfundenes Spiel "Flying Dogs" vorbereitet und uns in vier Gruppen aufgeteilt. Bei dem Spiel, ähnlich wie Mensch ärgere Dich nicht, mussten wir auch bestimmte Aufgaben erfüllen, wenn wir auf ein entsprechendes Feld vorgerückt waren. Letztlich hatte die "grüne Gruppeü gewonnen, trotzdem bekam jede Gruppe zum Schluss sein gefülltes Körbchen mit kleinen Präsenten und Leckerlies für Hund und Hundeführer.Reale Übungen sind wichtig für Hund und Hundeführer


1. LaWo voller Erfolg

Langes Trainingswochenende im SchneetreibenGabi hatte die Idee ein zusammenhängendes, "langes Wochenende" (LaWo) mit verschiedenen Aufgabenstellungen durchzuführen. Am Freitag fand dann zunächst ein ganz normales Training auf unserem Trainingsgelände statt. Wir haben uns zwar gewundert, dass wir uns zuvor in Breyell an unserer Fahrzeughalle getroffen hatten und mit unseren beiden Fahrzeugen zum Trainingsgelände fuhren, aber nach der ersten Trainingseinheit war, dass schon wieder vergessen.

Es war schön im Schneetreiben zu arbeiten. Dann klingelte unser Alarmhandy und Sandra rief uns zu, dass wir einen Einsatz hätten. Schnell wurden unsere Sachen zusammengepackt und schon ging es los Richtung Wegberg. Bei den Witterungsbedingungen kein einfaches Unterfangen, als wir dann am vermeintlichen Einsatzort ankamen war für jeden schnell klar, dass es sich um eine Übung handelt. Schnell waren die Aufträge verteilt und die Hundeteams begannen mit der Suche. Sandra und Barbara übernahmen die Einsatzleitung. Nachdem das erste Hundeteam die vermisste Person gefunden hatte, wurde dringend der Notfallrucksack angefordert. Nun kam Hektik auf, wo genau befanden sich die einsatzanfordernden Kräfte? Das Hundeteam hatte eine bewusstlose Person vorgefunden, die nicht mehr atmete, somit musste schnellstens mit der Reanimation begonnen werden. Hierfür hatte die Übungsleitung extra ein Dummy dort abgelegt, sodass unser Team daran die Reanimation durchführen konnte.


Bewusstlose Person gefunden!Reanimation ist nötig!Reanimation ist nötig!


Mittlerweile hatte auch das zweite Team das Opfer gefunden. Hier bestand die Schwierigkeit das ansprechbare Opfer zu bergen. Es befand sich in einem Turm, eine Leiter war dort aber nicht vorhanden. Zusätzlich machte das vermeintliche Opfer Druck indem es zu verstehen gab, dass es vom Turm springen würde.

Samstags ging es dann nach Ahrweiler zum AKNZ (Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz). Trotz des vielen Schneefalls konnten wir gut auf der so genannten Trümmerstraße mit unseren Hunden arbeiten. Die Aufgaben wurden schnell und zu aller Zufriedenheit gelöst. Die Verpflegung durch Torsten und Volker war richtig gut. Walburga steuerte auch noch Nussecken bei - mmmhhh. Müde aber sehr zufrieden fuhren wir abends wieder heimwärts. Es war schon sehr schön in dieser wundervollen winterlichen Landschaft.


Auch Rettungshunde spielen gernJanka such und hilf!Ein prima Versteck


Auch am Sonntag hatten wir einen wunderschönen Wintertag sogar mit Sonne. Zunächst einmal wurden wir im Bereich der Handhabung des GPS durch Lothar geschult. Lothar hatte sich viel Mühe gemacht und konnte großes Interesse bei den Staffelmitgliedern wecken. Auf diesem Wege möchten wir uns noch herzlich beim Lothar für seine Bemühungen bedanken!
Dann fuhren wir zu unserem Flächensuchgelände wo Gabi sich noch einmal ausgiebig mit den Hundeteams beschäftigte. Hier wurden wir durch Anja hervorragend verpflegt.

Gabi ist stolz auf ihr FotoInsgesamt war es eine tolle Veranstaltung, was auch in der Nachbesprechung deutlich wurde und auch der Ruf nach einer Wiederholung verstummte nicht. Aber diesmal wurde auch Gabi einmal überrascht, als man ihr als Dankeschön ein Bild überreichte. Damit hatte sie nicht gerechnet. Bilder zu diesem schönen Wochenende haben wir unter Bilder abgelegt. Viel Spaß beim Stöbern!


Während der SanitätsprüfungWährend der SanitätsprüfungWährend der Sanitätsprüfung

Bestandene Sanitätsprüfung

Im Rahmen unserer Ausbildung nahmen acht Mitglieder unserer Staffel an der Sanitätsausbildung teil. Am Samstag, den 05.12.2009, fand dann die Prüfung zum Sanitätshelfer statt die unsere Mitglieder erfolgreich bestanden haben.

Während der SanitätsprüfungWährend der SanitätsprüfungWährend der Sanitätsprüfung

Landesverbandfortbildung

LandesverbandfortbildungLandesverbandfortbildungAm Sonntag, dem 22. November, fand die Landesverbandfortbildung für Rettungshundeführer und –führerinnen mit dem Thema "Verweisen mit Distanzkontrolle", Referent: Andreas Vogel statt. Es wurde ein Einblick in eine etwas andere Art der Rettungshundeausbildung gegeben. Der Focus des Hundes wird hier nicht auf die Opferbindung sondern auf den Hundeführer gesetzt.


"Mein erster Einsatz" — Janka erzählt

Unsere Hundeboxen im EinsatzfahrzeugDas Telefon klingelte. Was war denn nun los, wir hatten doch Mitternacht. Nein, sogar schon eine Stunde drüber. Frauchen rappelt sich mühsam aus dem Bett, um ans Telefon zu eilen. Ich hörte nur: "Einsatz! Ja, ich komme sofort." Frauchen eilte ins Bad, um mit kaltem Wasser schnell munter zu werden. Gleichzeitig frug Lothar, ob er schon mal etwas vorbereiten kann. "Ja! Wasser für den Hund abfüllen, den Rucksack aus dem Keller holen und und und...." »Die meinen doch wohl nicht mich, ich durfte doch noch nie mit«. Aber halt, hab ich nicht letztens so etwas wie eine Prüfung gemacht. Vielleicht hat dies ganze ja damit zu tun. Ich blieb erst einmal im Körbchen und drehte mich noch Mal genüsslich auf die andere Seite. Horchte aber trotzdem genau, was sich unten in der Küche tat, ich wollte ja auch nichts verpassen. Und plötzlich mein Name! Ich soll wohl doch mit? Wieso denn das? Frauchen stand startklar in der Türe, nahm mich an die Leine und los gings. Im Auto war schon alles verstaut und wir fuhren los.

Die Nacht war sternenklar und Vollmond hatten wir auch schon fast. Ich hatte mich in meine Decke gekuschelt und dachte erst Mal wieder ans Schäfchenzählen. Viel zu kurz. Denn schon waren wir an der Fahrzeughalle angekommen. Dort warteten schon weitere Staffelmitglieder, die unseren Sprinter schon aus der Halle geholt hatten. Flott, flott - schnell wurde ich in meine Box gebracht. In meiner Nachbarbox war Jimmy, der durfte wohl auch mit...

Einige unserer Staffelmitglieder am EinsatzfahrzeugIch hörte wie die vorne irgendwelche Straßennamen nannten und noch so weitere Daten und schon ging es los. Mit Blaulicht und Martinshorn fuhren wir durch die menschenleeren Straßen. Bestimmt eine halbe Stunde später hielt der Wagen. Alle stiegen aus und ich hörte wie draußen beratschlagt wurde. Nach einer Weile stiegen alle wieder ein und wir fuhren weiter. »Wo geht es hin?« Ich hörte, wie die vorne sagten, dass dies eine Flächensuche wird und wir eine Person suchen sollen und dass nun zum zugewiesenen Suchgebiet gefahren wird. Nach ein paar Minuten hielten wir wieder an. Jetzt waren wir schon sehr aufgeregt, wir dürfen arbeiten. Wir hörten schon unsere Kenndecken klingeln. Nah endlich! Die hintere Türe des Sprinters ging auf und wir durften hinaus. Schnell wurde mir die Kenndecke angelegt, diesmal sogar mit Beleuchtung, damit man mich im Dunkeln auch sehen kann und noch so ein weißes Kästchen, der wohl aufzeichnet, wo ich gewesen bin. »Also einen Extraausflug kann ich mir hier wohl nicht erlauben, dass können die nachher genau sehen.« Mein Frauchen wusste wohl schon genau, wo ich suchen musste. Sie war mit Taschenlampe und Rucksack bewaffnet und trug Helm und Handschuhe, auch ihr Puderfläschchen - »nicht das was ihr jetzt denkt - sie prüft damit immer mal wieder den Wind«. Das kannte ich ja schon von unseren Übungen. Und schon hörte ich: "Such und Hilf" und ich weiß genau, was zu tun ist. Ich peste los und zog meine Kreise. Man oh man, streckenweise ging es buchstäblich über Stock und Stein, die Brombeeren waren mannshoch und pieksten ganz schön. Da bin ich, mitten in der NachtDa hilft gar nichts hier muss ich durch. Ab und zu musste ich doch mal sehen, wo Frauchen war, ich vergewisserte mich kurz und weiter ging die Suche. Nach einer ganzen Weile rief Frauchen mich, und gab mir zu trinken. So eine Suche macht ordentlich durstig. Kurzes verschnaufen und schon ging es wieder los. Irgendwann rief Frauchen mich zu sich und leinte mich an. Da hatten wir wohl ein Stück fertig abgesucht. Wir gingen zurück zum Sprinter, die Menschen beratschlagten sich wieder kurz, gaben uns Hunden noch einmal zu trinken und schon ging es weiter. Unser Menschen-EinsatzteamWieder "Such und Hilf". Diesmal arbeiteten wir eine kleine Anhöhe hoch. Die Brombeeren waren hier wieder so piekselig. Der Abschnitt war sehr dicht und ich musste sehr sorgfältig arbeiten, damit mir ja nichts entgeht. Frauchen stieg ebenfalls über Stock und Stein, ab und zu hörte ich Holz knacken. Dann wusste ich, dass sie noch da war. In der Ferne sah ich unseren Sprinter stehen. Dort war wohl das Suchgebiet zu Ende. Frauchen rief mich wieder zu sich und wir gingen gemeinsam zum Wagen. Sie lobte mich ausgiebig und sagte mir, wie stolz sie auf mich sei und wie gut ich gearbeitet hätte. Das ging runter, wie Öl! Kurz darauf fuhren wir wieder los. Hielten noch einmal nach einer kurzen Weile. Die Menschen sprachen miteinander – der Einsatz war hier wohl beendet. Später kammen wir an der Fahrzeughalle wieder an. Stiegen in unser Auto und fuhren wieder nach Hause. Schon im Auto träumte ich von meinem ersten Einsatz. Zu Hause angekommen kraulte Frauchen mich ausgiebig und gab mir zur Belohnung ein Stück Wurst. Obwohl ich ja weiß, dass es für die Menschen meist nichts Gutes heißt, wenn wir zum Einsatz müssen, können wir so etwas öfter machen, dass gefällt mir sehr gut. Ach ja, das Wichtigste hätte ich fast vergessen! Die Person, die wir suchen sollten wurde natürlich wohlbehalten aufgefunden.


Training in Thüringen

Auch in diesem Jahr können wir wieder über eine anstrengende aber auch lehrreiche Ausbildungsfahrt berichten.

Das diesjährige Thüringen-Team Wir, dass sind neun Staffelmitglieder und ebenso viele Hunde.
Am Freitag Nachmittag hatten wir Gepäck, Hund und Mensch auf die Fahrzeuge verteilt und endlich hieß es: "Thüringen wir kommen!".
Torsten bekam als Beifahrerin Vanessa zugeteilt. Sie ist noch ziemlich neu in unserer Staffel und wusste wohl nicht, dass man als Beifahrerin auf dem Beifahrersitz mitfährt. Sie hat gedacht, sie könnte sich von Torsten chauffieren lassen und hat es sich die gesamte Strecke auf den hinteren Sitzen bequem gemacht und geschlafen. Torsten wusste zu diesem Zeitpunkt noch nichts von seinem Glück, es war die berühmte Ruhe vor dem Sturm, denn wenn Vanessa loslegt, kann keiner mehr mithalten, sie redet ohne Punkt und Komma. Da braucht man sich nicht zu fragen, von wem Flynn sein flippiges Verhalten hat. Jedoch bei der Arbeit konzentriert er sich und bellt nur wenn er soll.

Lambert bei der ÜbungAnja, unsere zweite Anwärterin, wusste noch nicht worauf sie sich einließ, als sie sich mit ihrem Hund Lambert auf einem Einzelzimmer einquartierte. Lambert war noch nie alleine und hat seine Labradorfreundin vermisst, anfangs hat er nach ihr gerufen, lernte aber schnell dass schlafen angesagt ist, wenn nicht gearbeitet wird. In großen Schritten, konnten wir ihm vermitteln dass es durchaus Spaß macht "fremden Frauen nachzulaufen". Er bellt nun schon am geschlossenen Verbellhäuschen.

Leider mussten unsere beiden Anwärterinnen uns schon am Sonntagabend wieder verlassen, wir hätten sie auch gerne länger bei uns gehalten.

Kleine Tracy mit chicem BodyUnsere "kleine" Tracy hat uns Kopfzerbrechen gemacht. Sie wurde am Montagnachmittag operiert, da sie eine Gebärmutterentzündung hatte. So war eigentlich bis Mittwoch gar nicht sicher, ob Michael und Tracy mitfahren konnten. Aber Sie ist hart im nehmen und wollte keinesfalls alleine zu Hause bleiben. So haben wir Ihr ein Hundebody angezogen und konnten mit ihr Gehorsams- und kleine Verbellübungen machen. Herrchen war gar nicht begeistert, als es hieß wir bestätigen jetzt über Futter. Tracy hat sich dann aber doch immer wieder ein Spielzeug stibitzt und so ihrem geliebten Herrchen gezeigt, ich bleib deiner Linie treu!

Janka hat als aktiver Hund soviel "Thüringen-Erfahrung" wie sonst nur nochich, Jimmy. So haben die Beiden auch die anspruchsvollsten Aufgaben meistern müssen. Walburga hat nun endlich begriffen, dass sie sich durchaus auf Janka verlassen kann. Am besten hat ihr wohl gefallen, dass Janka nicht mehr zu allem ihren Senf dazugibt. Obwohl das jetzt wahrscheinlich nur staffelintern verstanden wird, sei’s drum, ich musste es jetzt einfach loswerden.

Gabi und Jimmy bei der ArbeitAuch ich, Jimmy, Frauchens kleiner Filou, hatte Spaß dabei lachende, betrunkene und auch verunstaltete "Personen" zu verbellen. Und zur größten Freude habe ich dabei nicht einmal ins Gras gebissen!!!

Leon und Sandra haben große Fortschritte in die gewünschte Richtung getan. Ihr Frauchen hat es zwar gar nicht so recht bemerkt, aber so manches muss wohl zunächst einmal mit etwas Abstand betrachten werden, damit man den Erfolg sieht. Die Beiden haben einen großen Schritt in Richtung Hund-Mensch-Team gemacht.

Reinhard und seine über alles geliebte Mona haben seit der letzten Ausbildungsfahrt ebenfalls viel dazugelernt. Kaum hat Mona wieder eine "Taille" und schon macht es ihr einen Riesenspaß große Waldgebiete zu durchsuchen und die "gefundenen Personen" zu verbellen.

Auch unsere beiden alten Ladies, Cora und Gina, will ich hier noch kurz erwähnen. Nachdem mein Frauchen zu Michael sagte: "Schick mir noch die Walburga und die zwei alten Ladies" und Michael zum Wagen ging und wiedergab: "Die alten Ladies, Walburga, Cora und Gina sollen eine kleine Suche stellen", war das Gelächter groß.

Cora und Gina konnten den Kindern viel zeigenDie Kinder durften auch "helfen" Volker und Michael haben dann mit Cora und Gina in der Schule, der AG Bergwacht "Erste Hilfe" einen kleinen Einblick in die Rettungshundearbeit gegeben. Die Kinder wollten gar kein Ende zulassen und so konnten Volker und Cora immer wieder zeigen "Wir können es immer noch".

Thüringen hat auch jetzt wieder viel Spaß gemacht. Da wir eine so kleine Gruppe waren, konnte individuell auf Wünsche eingegangen werden und so haben alle viel "Input" mitnehmen können. Ich möchte mich ganz herzlich bei meinen Staffelkollegen für den "Einsatz" in Thüringen bedanken und freue mich schon jetzt wieder auf Konni, Paulie und Christiane wenn es wieder heißt: "Die Thüringer Röstbratwürste sind fertig!".


Abseiltraining bei der
Freiwilligen Feuerwehr Brüggen

Am Samstag, den 10.01.2009, fand bei wunderschönem Winterwetter die zweite Abseilübung gemeinsam mit der Rettungshundestaffel Köln-Porz und der Freiwilligen Feuerwehr Brüggen auf dem Gelände der Feuerwehr Brüggen statt. Für viele Hundeführer war es eine Premiere, doch wie man an den Fotos sehen kann, hat es allen Spaß gemacht. Eine Wiederholung ist bereits angedacht. Wir möchten uns auf diesem Wege ganz herzlich bei der Feuerwehr Brüggen bedanken. Wir kommen gerne wieder.

Gruppenfoto beim Abseiltraining
Abseilübung in Brüggen Abseilübung in Brüggen
Abseilübung in Brüggen Abseilübung in Brüggen

Richtig spielen mit dem Hund

Richtig spielen mit dem Hund

Für den Hund ist die Rettungshundearbeit ein Spiel, das Spaß macht. Über das Spiel wird der Hund motiviert seine Arbeit gut zu machen. Richtig Spielen zu lernen und dies zu fördern ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit.

  • Weil wir darüber den Hund für die Arbeit motivieren können.

  • Weil wir so die Bindung zwischen Hundeführer und Hund verbessern und damit den Hund besser führen können.

  • Weil wir die „Opferbindung“ verbessern können, damit uns der Hund ausreichend intensiv auf das gefundene Opfer aufmerksam macht.

  • Weil es allen Spaß macht!!

Alles ganz einfach? — ja! (wenn man einiges beachtet)

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Ich bin Tracy

Hallo Zusammen,

ich möchte mich gerne einmal vorstellen. Mein Name ist Tracy, ich bin eine 11 Monate alte Border Collie Hündin und seit ca. 9 Monaten beim Deutschen Roten Kreuz in der Rettungshundestaffel Viersen. Ich durfte nun schon zweimal mit nach Thüringen fahren. Das erste Mal konnte ich damit noch nicht viel anfangen, doch bei der letzten Fahrt im Juli 2008 hat es mir so viel Freude gemacht.

Schönes Thüringen Am Sonntagmorgen ging es los. Ich war stolz, dass ich oben links in der Hundebox sitzen durfte, von dort konnte ich alles genau beobachten, wie das Gepäck eingeladen wurde und anschließend alle auf Walburga warteten. Torsten und Volker sahen ganz müde aus als sie zur Fahrzeughalle kamen. Sie hatten bestimmt wieder einmal zu sehr gefeiert. Es ging ja auch schon früh los. Alle waren ziemlich hektisch, alles musste gut verstaut werden. Als dann endlich auch Walburga kam, konnte es losgehen. Mit drei Autos fuhren wir dann zunächst nach Troisdorf, dort mussten wir für unseren Freund Konni noch eine Geschirrspülmaschine abholen.

Volker und Torsten meinten noch, dass wir sehr schnell in Thüringen wären, Beim Spielen wenn wir nicht ständig anhalten würden. Aber gerade Volker meldete sich immer wieder über Funk. Wir sollten doch mal anhalten, da er Cola Korn wegtragen müsste, was er damit meinte habe ich aber nicht so ganz verstanden.

Beim Spielen Unsere Unterkunft war richtig toll, keine Autos, viele Wiesen und Wälder, wir konnten uns so richtig austoben. Kaum, dass wir auf unserem Zimmer waren, wurden wir auch schon wieder auf die Wiese gerufen. Gabi hatte sich ein schönes Spiel für uns und unsere Hundeführer ausgedacht. Sie nannte es “Flying Dogs” selbst Torsten und Björn die keine Hunde dabei hatten, haben mitgemacht. Es war so lustig wie Volker Kniebeugen Volker bei den Kniebeugen machen musste und wir ruhig sitzen, liegen oder stehen sollten. Und immer wieder gab es Leckerlies für uns. Uns hat es allen sehr viel Spaß gemacht.

Am nächsten Tag schien dann die Sonne und alle waren gut drauf. Es wurde viel gelacht und wir fuhren dann zur Bergwachthütte von Scheibe-Alsbach. Hier waren wir auch schon im Winter. Gabi, unsere Ausbilderin, hat dann viele schöne Sachen mit uns geübt. Unter Ablenkung haben wir dann verweisen geübt. War das schön, dass ich immer wieder bellen und spielen durfte. Aber auch meine Kameraden hatten viel Spaß. Ich war ganz überrascht, als ich Biggi zum ersten Mal bellen hörte. Unsere Hundeführer wurden dann von Torsten mit einem Kompass in den Wald geschickt und sollten einen von Torsten bestimmten Punkt erreichen. Hier war Sandra die Beste, sie war in unmittelbarer Nähe zum Ziel angekommen.

übungen in Thüringen übungen in Thüringenübungen in Thüringen

In den nächsten Tagen wurde viel mit uns gearbeitet. Wir hatten alle unseren Spaß immer wieder neue Gelände die uns fremd waren, die älteren Hunde durften an Hochständen arbeiten. Auch ich durfte immer weiter suchen, bald habe ich mein Herrchen kaum noch gebraucht. Ich habe mich nicht mehr nach ihm umgeschaut und hatte soviel Spaß durch den schönen Wald zu laufen und die Opfer zu finden um dann nach dem Spielzeug zu rufen um spielen zu dürfen. Abends waren wir immer ganz müde und froh, wenn wir alleine auf dem Zimmer waren und unsere Hundeführer irgendwo zusammen saßen.

Am Mittwoch ist dann Silke gekommen, alle haben sich sehr gefreut und nannten sie jetzt mit einem ganz anderen Nachnamen. Dana hat dann stolz erzählt, dass ihr Frauchen jetzt mit Pascal verheiratet sei, dabei hatten wir dass alle am Samstag mitbekommen, da wir ja auch eingeladen waren. Silke hat als Braut ganz komisch ausgesehen, ganz in Weiß, da wäre ich gerne mal an ihr hochgesprungen, aber ich glaube das hätte Ärger gegeben. Kaum hatten wir uns darüber gefreut, dass Silke und Dana da waren, waren wir schon wieder traurig, dass sich Volker mit Cora und Biggi und Torsten von uns verabschiedeten. Sie mussten leider am nächsten Tag arbeiten.

Am Hochstand übungen in Thüringen übungen in Thüringen
Unser Konni

Dann ging die Woche schnell zu Ende. Freitags haben wir dann noch zu einem Gruppenfoto vor unserer Pension gestanden. Die Gesichter waren da schon etwas länger, ich weiß nicht ob es daran lag, dass wir nach Hause fahren würden, oder ob es am Regen lag. Wir sind aber noch einmal in den Wald gefahren und haben noch mal richtig schön gearbeitet. Als dann alle nass waren, ging es ab nach Hause. Michael, mein Hundeführer hat mir noch erzählt, dass Konni unsere Hundeführer mit leckeren original Thüringer Rostbratwürsten und Rostbrätl versorgt hat. Keiner kann so gut grillen wie Konni. Vielleicht stellt Konni die Rezepte mal auf die Internetseite der Bergwacht. Konni ist der Chef der Bergwacht und macht für unsere Staffel immer alles möglich, wir sind schon eine richtig große Familie geworden, er kennt auch schon alle von uns.

So nun habe ich aber genug erzählt, außerdem will Jimmy mit mir spielen, er bellt schon immer, dass ich kommen soll. Bis bald eure Tracy.


Thüringen Februar 2008

Im Oktober 2007 fing alles für uns an. Seitdem sind wir mit unseren Junghunden (JuHus) Grisou und Laszlo Anwärter in der Rettungshundestaffel. Voller Elan ließen wir uns auch nicht von der kurzfristigen Planung für die diesjährige Ausbildungsfahrt nach Thüringen abschrecken. In kürzester Zeit wurde alles organisiert und so fuhren wir am 07.02. abends los.
Heike und LaszloCorinna und Grisou
Nach einer kurzen Nacht fingen wir am Freitag an den Thüringer Wald, der uns dank der Bergwacht von Scheibe-Alsbach und dem zuständigen Förster freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde, zu verunsichern.

Unsere Übungseinheiten waren wie im normalen Training nach Junghunden und den alten Hasen unterteilt. Die JuHus wurden mit viel Leckerlis und Spiel zur Sucharbeit motiviert. Silke, Dirk und natürlich auch unsere Trainerin Gabi waren unermüdlich im Einsatz, die Spielfreude, Neugierde und den Trieb der Hunde zu erhalten/aufzubauen.
Den geübten alten Hunden wurde durch die unbekannte Umgebung viel Abwechslung für ihre Nasen geboten. Von Grillhütten über Hochstände und Schlupflöchern unter Brücken wurde als Versteck nichts ausgelassen so dass die Hunde durch Schnee, Wasserläufe, die Hänge rauf und runter die Witterung ihrer Opfer aufnahmen und sie zuverlässig fanden. Für die Hundeführer und uns Anwärter wurden die Suchen immer wieder überraschend ausgestaltet. So waren wir unter anderem 5 Fallschirmspringer, die mit ihrem Hubschrauber verunglückt waren. Besonders herausfordernd war eine Situation, in der wir ein „unter Koks stehendes“ Opfer zu versorgen hatten (hier ein dickes Dankeschön an Björn).
Auf dem SesselliftZwischendrin nutzten wir die Zeit um uns mit den Funkgeräten und GPS vertraut zu machen.

Wenn wir abends ziemlich erschöpft aber zufrieden in unseren Gasthof zurückkehrten, ließen wir den Tag bei gemütlichem Beisammensein Revue passieren. Beim Abendessen hatten wir die Chance uns auch einmal losgelöst vom Training als Gruppe zusammen zu finden. Dies fand dank der Bergwacht zweimal auf deren Berghütte statt. Dort kamen wir dann auch in den Genuss von echten Thüringer Spezialitäten die mit viel Liebe für uns im Schnee gegrillt wurden. Trotz voller Bäuche durfte der allabendliche Kaiserschmarrn in unserem Gasthof nie fehlen.

Bei der Suche Wie bei jeder Gruppenfahrt gab es natürlich auch bei uns viel zu lachen. So erheiterte uns Corinna mit ihrem Geständnis zu sehr leichter Bekleidung und Heike mit ihren Vorlieben für kulinarische Köstlichkeiten an denen sie lutscht.

Reinhardt forderte den Astra mit gewagten Bergmanövern zu Höchstleistungen heraus (allerdings sind seitwärts Rollen dann doch etwas viel verlangt, auch wenn es hangabwärts geht).
Der Eierlauf
Für uns war diese Fahrt eine tolle Erfahrung. Wir fühlen uns, als ob wir schon immer dabei gewesen wären. Unsere JuHus hatten Mega-Spaß und haben enorme Forschritten gemacht. Die Stimmung war trotz vieler angeschlagener Teammitglieder ganz wunderbar. Wir möchten uns auch bei unserer wunderbaren Hundetrainerin Gabi bedanken, deren Begeisterung auf die Hunde überspringt und die sich ständig neue Sachen für alle einfallen lässt (z.B. Eierlaufen mit dem Hund an der Leine).

P. S. Ein besonders dickes Dankeschön geht auch an Petrus, der uns dieses Jahr wunderschönes Wetter beschert hat.