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Aktualisiert am:
15.12.2011

® DRK KV Viersen e.V.

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Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Rettungshundeeignungstest

Am Sonntag, den 11.12.2011, fand in Güdderath der Rettungshundeeignungstest statt. Hier wurden die neuen Hunde auf ihre Eignung für die Rettungshundearbeit überprüft. Von unserer Staffel nahmen Petra Schleicher und Elli Janssen mit ihren Hunden Theo (Labrador Retriever) und Jack (Australian Shepherd) teil und bestanden beide den Test. Wir gratulieren den Beiden ganz herzlich und wünschen ihnen für ihre weitere Ausbildung alles Gute.


Prüfer zu Gast bei der Rettungshundestaffel Viersen

Prüfer während der Fortbildung

Am 26. und 27.11.2011 fand die zentrale Prüferfortbildung des DRK im Landesverband Nordrhein statt.

Am 26.11.2011 waren mehr als 30 Prüfer zu Gast auf unserem Übungsgelände um dort mit 5 Rettungshundeteams an der Prüfungsbewertung zu arbeiten. Hier wurden die Bereiche Verweis, Gewandtheit und Flächensuche prüfungsgemäß durchgespielt und jeder Prüfer/in benotete die fünf Rettungshundeteams mit dem Ziel einer einheitlichen Bewertung. Auch unsere Ausbilderin Gabi Hüpkes-Meertz, Rettungshundeprüferin des LV Nordrhein nahm an der Fortbildung teil.

Für uns war es eine Ehre die Prüfer aller Landesverbände auf unserem Platz begrüßen zu dürfen. Ein Dankeschön an die Helfer und Rettungshundeteams die für einen reibungslosen Ablauf sorgten.


Christiane ViethMein erster Einsatz mit der Rettungshundestaffel des Kreisverbandes Viersen.

Es ist Sonntag der 3. Juli 2011. Ich habe es mir gerade auf meiner Couch gemütlich gemacht, als auf meinem Handy eine GroupAlarm Alarmierung eingeht. "Einsatz Rettungshundestaffel – Flächensuche" heißt es in der Meldung. Ok…das heißt für mich alles und doch nichts! Da mein Kreisbereitschaftskollege nicht verfügbar ist, soll ich (zusammen mit unserem Einsatzleitwagen) die Kollegen der Rettungshundestaffel unterstützen.
Ich fahre also zur Kfz-Halle nach Nettetal/Breyell und treffe dort auf die Helferinnen und Helfer der Rettungshundestaffel. Auch die Kollegen vom Fernmeldedienst sind bereits vor Ort. Mit Blaulicht und TaTüTaTa machen wir uns auf den Weg nach Aachen-Stolberg. Gespannt was auf mich zukommt und was man von mir erwartet höre ich Rettungshund Jimmy zu, wie er mit dem Martinshorn um die Wette "singt" (wer gewonnen hat, ist bis heute unklar).

Gespräe nach dem EinsatzIm Einsatzgebiet teilt Michael (der Leiter der Rettungshundestaffel) seine Teams in die entsprechenden Suchgebiete ein. Michael fragt mich, ob ich ihn begleiten will? Klar will ich! Er erklärt mir, dass ich mich parallel zu ihm und Tracy auf einem Weg bewegen kann. Allerdings soll ich darauf achten, dass ich hinter Tracy bleibe, da sie sonst meine Fährte aufnehmen würde. In dieser Formation arbeiten wir unser Suchgebiet ab. Es ist sehr interessant Michael und Tracy bei der Arbeit zu beobachten. Michael erklärt mir auch genau warum er etwas tut oder warum Tracy auf eine bestimmte Art reagiert. So streicht der Nachmittag langsam vorbei. Und nach einem weiteren Suchgebiet, Obstkuchen, Brühwürstchen und Kaltgetränken musste die Suche gegen Abend von der Polizei ohne Ergebnis abgebrochen werden.

Wir unterhielten uns noch ein wenig mit den Kollegen der anderen Rettungshundestaffeln und machten uns anschließend auf den Heimweg. Auf der Rückfahrt wurde ich gefragt, ob ich denn nun öfter mit den Kollegen in den Einsatz gehen würde? Heute wie damals ist meine Antwort: Auf jeden Fall!

Mittlerweile habe ich meinen dritten Einsatz mit unserer Rettungshundestaffel erlebt. Ich persönlich bin immer unterschiedlich gefordert worden, aber es hat immer Spaß gemacht! Ich habe meine Helferinnen und Helfer besser kennengelernt und bei aller Anspannung kam auch der Spaß untereinander nie zu kurz. Meine Fragen wurden mir immer gerne beantwortet und somit wurde mir ein interessanter Teil der Rot Kreuz Arbeit näher gebracht. Dafür möchte ich mich recht herzlich bei den Helferinnen und Helfern der Rettungshundestaffel bedanken und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Euch!!!

Christiane ViethChristiane Vieth Kreisbereitschaftsleiterin


Wir werden Dich nicht vergessen: Hans-Dieter Vey mit seiner Lana

Wir trauern um Hans-Dieter Vey

Mit tiefer Trauer und Bestürzung haben wir die Nachricht aufgenommen, dass unser langjähriger Freund Hans-Dieter Vey so plötzlich und unerwartet verstorben ist. Er ist viel zu früh von uns gegangen.

Hans-Dieter Vey hat sich wie kein anderer, als Ausbilder, Prüfer, Fachberater für die Rettungshundearbeit eingesetzt. Er stand den Rettungshundestaffeln immer mit Rat und Tat zur Seite. Unsere Staffel hat ihm viel zu verdanken. Er war es, der uns in den Anfangsjahren "das Laufen" beigebracht hat. Er hat für unsere Staffel so viele Stunden geopfert und wir haben so viel von ihm gelernt. Er war ein zuverlässiger Freund, der immer konsequent seine Meinung vertrat, aber auch immer ein offenes Ohr für unsere Belange hatte. Die Lücke die er in der Rettungshundearbeit hinterlässt wird kaum zu schließen sein. Seiner Persönlichkeit und Hilfsbereitschaft werden wir stets gedenken und unsere Arbeit in seinem Sinne fortführen.

Darüber hinaus habe ich als Staffelleiter der Viersener DRK-Rettungshundestaffel persönlich einen guten und zuverlässigen Freund in der Rettungshundearbeit verloren, mir werden die vielen Gespräche mit ihm fehlen.

Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und seiner Lebensgefährtin. Wir werden Hans-Dieter Vey ein ehrendes Andenken bewahren.


Unsere ersten Einsätze

Brandaktuell haben ich — Tracy — und Leon Ende September unsere erste Prüfung bestanden, da durften wir schon am 06.10.2010 zu einem Einsatz. Das war richtig aufregend für uns, denn wir durften zum ersten Mal mitfahren.

Endlich bin ich dabei! Eure TracyMitten in der Nacht klingelte das Telefon und mein Herrchen wurde auf einmal hektisch, das kannte ich schon und dachte prima, jetzt darf ich wieder alleine zu Hause bleiben. Denn sonst fuhren ja meistens Gabi, Jimmy und mein Herrchen weg. Doch dieses Mal war alles anders und ich wurde mitgenommen! An der Fahrzeughalle kamen immer mehr meiner Freunde an. Alle waren so fürchterlich aufgeregt und hektisch. So schnell waren wir noch nie in den Boxen unseres Einsatz-Fahrzeugs und schon ging es los, im Dunkeln blitze immer so ein blaues Licht und gleichzeitig hörte ich einen sich stetig wiederholenden lauten Ton. Suchen ist eines meiner LieblingsaufgabenDie anderen Fahrzeuge auf der Straße machten uns alle Platz und Jimmy fing an zu singen. Nach einiger Zeit kamen wir dann endlich am Ziel an und schnell wurden wir aus unseren Boxen gelassen und die Kenndecken angelegt. Mein Herrchen Michael, Barbara und ich gingen dann zu einem kleinen Waldstück.Besprechung vor dem Einsatz Ich habe mich gefreut und habe schon mal meine Nase hochgehalten, um zu wittern ob ich schon jemanden ganz schnell finden könnte. Dann ging es los, mein Herrchen hat es mir leicht gemacht, da er vorher die Windrichtung geprüft hat und mich gegen den Wind angesetzt hat. Außerdem hatte er mir einen leichten Zugang zu dem dichten Wald gesucht. Überall waren Dornen, aber die habe ich vor lauter Aufregung nicht gespürt. Selbst wenn ich mich mit der Kenndecke verheddert hatte, habe ich alle Kraft zusammen genommen und habe mich losgerissen. Zu groß war die Freude darüber, dass ich dabei sein durfte. Leider habe ich in dem zugewiesenen Suchgebiet niemanden gefunden. Später habe ich aber gehört, dass mein Herrchen und Barbara ganz zufrieden mit mir waren. Mein Herrchen hat mich immer wieder gelobt und sich gefreut, das war für mich ein sehr schönes Gefühl.

Ich war danach auch ganz schön Müde, die ganze Nacht auf den Beinen, aber ich war glücklich dazu zu gehören. Zu Hause habe ich dann erst einmal nur geschlafen, das war schön.

Schon eine Woche später - wir waren gerade erst aus Thüringen zurückgekommen - ging schon wieder nachts das Telefon und ich durfte wieder mit. Dieses Mal waren wir schneller am Ziel, auch hier durfte ich wieder zusammen mit meinem Herrchen und Barbara suchen. Das war toll!!! Aber ich habe mich gefragt: "Warum suchen wir jetzt immer im Dunkeln?" Doch wenn mein Herrchen meint, dass das so richtig ist, mache ich das natürlich gerne. Irgendwie habe ich jedoch den Eindruck, dass seitdem ich geprüft bin, jetzt noch mehr gesucht wird. Naja, mir soll es nur recht sein, wo ich das doch sehr gerne mache.

Kaum habe ich darüber nachgedacht, wurden wir innerhalb einer Woche zu zwei Nachteinsätzen gerufen. Mein Herrchen war ganz schön fertig, schließlich kann ich mich ja zusammen mit Jimmy nach den Einsätzen immer schön ausruhen und schlafen, aber Herrchen und Frauchen müssen dann immer noch arbeiten gehen.

Zukünftig werde ich immer mehr suchen. Letztens durfte ich mit Jimmy zusammen suchen, das hat richtig Spaß gemacht, auch wenn der letzte Einsatz in Wassenberg ganz schön anstrengend war. Ich musste durch so hohe Dornen, dass mein Herrchen mir gar nicht mehr folgen konnte. Dann habe ich mich auch noch verletzt, so dass mein Herrchen meinte, dass ich nun nicht mehr suchen dürfte. Das hat mir gar nicht gefallen! Da habe ich schnell aufgehört zu humpeln, aber mein Herrchen hat dann doch nicht mehr zugelassen, dass ich weiter mache. Ich war aber auch ziemlich müde, mir ist es dann doch tatsächlich passiert, dass ich in der Hundebox im Einsatzwagen eingeschlafen bin. Dass ist mir noch nie passiert! Ich könnte doch was verpassen! Aber irgendwie konnte ich meine Augen einfach nicht mehr aufhalten. Ich kann euch nur sagen, es ist einfach schön dazu zu gehören, das möchte ich nie mehr missen. Jetzt kann ich Jimmy gut verstehen. Ich bin stolz, dass ich nun schon bei 5 Einsätzen dabei war.

Bis bald eure Tracy


Prüfung bestanden: Sandra Schlaugat mit ihrem LeoPrüfung bestanden: Michael Meertz mit seiner Tracy

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Rettungshundeprüfung!

Am vergangenen Wochenende fand in Güdderath die diesjährige Rettungshundeprüfung statt. Wir gratulieren allen Teilnehmern, die an diesem Wochenende erfolgreich an der Prüfung teilgenommen haben.

Ganz besonders freuen wir uns mit Sandra und Leo sowie mit Michael und Tracy. Wir sind stolz auf Euch!

Dem Prüferteam ein herzliches Dankeschön für die stressfreie Atmosphäre und ein ganz dickes Dankeschön an alle Helfer.


Unser Tag der offenen Tür war trotz schlechtem Wetter ein voller Erfolg

20 Jahre Rettungshundestaffel - Jubiläumsfeier

Unser Tag der offenen Tür war trotz schlechtem Wetter ein voller ErfolgAm 12. September fand die Jubiläumsfeier zum 20-jährigen Bestehen unserer Rettungshundestaffel in Nettetal auf den Hinsbecker Höhen statt.

Am Vortag hatten wir bei sonnigem Wetter die Vorbereitungen getroffen. Es wurden Zelte aufgestellt, die Tombola vorbereitet und der Grillplatz ausgewiesen. Mitten im Treiben wurde unsere Staffel alarmiert. In der Eifel wurde eine junge Frau gesucht. Ein Teil der Staffel fuhr in den Einsatz, der andere Teil der Staffel kümmerte sich um den weiteren Aufbau. Die junge Frau konnte gegen 24 Uhr wohlbehalten aufgefunden werden. Vor uns lag noch eine lange Heimfahrt und eine kurze Nacht. Am Sonntagmorgen um 07 Uhr wurden mit noch halb geschlossenen Augen die letzten Vorbereitungen, auf den Hinsbecker Höhen getroffen. Um 10:30 Uhr fing es dann leider an zu Regnen. Das sollte unsere Stimmung jedoch nicht trüben.

Um 11:30 Uhr wurde das Eröffnungswort von unserem Staffelleiter Michael gesprochen. Im Anschluss hielten unser Kreisvorsitzender Herr Ottmann und unser Schirmherr Herr Bundestagsabgeordneter Schummer eine Eröffnungsrede. Nach der Eröffnung gab es eine spontane Vorführung der Gaststaffeln, weitere sollten im Laufe des Tages folgten.

Unser Tag der offenen Tür war trotz schlechtem Wetter ein voller ErfolgDer Andrang war trotz schlechtem Wetter (fast DAUERREGEN) sehr groß. Für die Kinder hatten wir den Clown BIBO bestellt, der für gute Stimmung bei den kleinen Gästen sorgte. Für das leibliche Wohl gab es Kaffee und Kuchen sowie Gegrilltes mit Salat. Unter großem Einsatz wurden die Lose für die Tombola unter die Gäste gebracht. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Ausgabe der Preise konnte dann jeder seine Gewinne mit nach Hause nehmen. Besonders hat es uns gefreut, dass viele liebe Gäste trotz des schlechten Wetters den Weg zu uns gefunden haben und diesen, für uns so wichtigen Tag mit uns gefeiert haben.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz besonders bei all den freiwilligen Helfern und Spendern für Ihren Einsatz bedanken.

Unser Tag der offenen Tür war trotz schlechtem Wetter ein voller Erfolg  Unser Tag der offenen Tür war trotz schlechtem Wetter ein voller Erfolg

In unserem Fotoalbum finden Sie weitere Impressionen des Tages.


Nachdem die Hundeführerin wieder in trockener Kleidung war, konnte die Suche weiter gehen

Suche nach Vermisstem

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, den 06.08.2010, wurde die Rettungshundestaffel Viersen alarmiert. Ein 78-jähriger Mann wurde seit Donnerstag vermisst. Nach Eintreffen in Hürth wurde uns umgehend ein Suchgebiet zugewiesen. Das Absuchen des Geländes in der Nacht erwies sich als äußerst schwierig, da es mit Wassergräben durchzogen war, darüber hinaus war es sehr dicht mit Brombeeren durchwachsen. Trotz starken Scheinwerfern fiel eine Hundeführerin in solch einen tiefen Wassergraben. Nachdem kurzfristig Ersatzkleidung beschafft wurde, konnte das Rettungshundeteam die Suche fortsetzen. Leider konnte der Vermisste bisher nicht aufgefunden werden.

Einsatzplanung


DRK Rettungshundestaffel Kreisverband Viersen e.V.

Ein Fest für alle: 20 Jahre DRK Rettungshundestaffel Kreis Viersen

Mit einem "Familienfest/Tag der offenen Tür" auf den Hinsbecker Höhen feiert die Rettungshundestaffel des DRK Kreis Viersen am zweiten September-Sonntag ihr 20-jähriges Bestehen.

Die Gruppe um Staffelleiter Michael Meertz hat auf der Heide in Hinsbeck ein umfangreiches Programm organisiert: Es gibt Vorführungen verschiedener Gast-Rettungshundestaffeln aus Köln, Aachen und Kall, die zeigen, wie die Tiere verschüttete oder im Gelände vermisste Menschen suchen sowie eine Dokumentation der 20-jährigen Arbeit der Viersener Rettungshundestaffel oder viele Infos: Themen sind unter anderem Gesundheitscheck und Futterberatung für den Hund, Erste Hilfe am Hund oder die Junghundeausbildung. Für die Kinder sind u.a. Kinderschminken, Malwettbewerb oder der Besuch des Clowns Bibo vorgesehen. Mit Grill, Getränken, Kaffee und Kuchen ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Das Familienfest findet am Sonntag, 12. September 2010, von 11 bis 17 Uhr auf den Hinsbecker Höhen, Heide (gegenüber der Jugendherberge Hinsbeck) statt. Der Eintritt ist frei.


Walburga Boekels und ihre Hündin Janka

Vermissten erfolgreich gefunden!

Am Ende des Tages stand die Erleichterung: Das Rettungshundeteam Walburga Boekels und ihre Hündin Janka hatten einen vermissten 73-jährigen Mann lebend im Buchholzer Wald in Mönchengladbach-Wickrath gefunden.

Für beide war es ein anstrengender Tag. Sie sind noch am selben Vormittag mit anderen Rettungshundeteams zu einem Einsatz in die Eifel gefahren, mussten jedoch nicht mehr in die Sucharbeit einsteigen. Auf dem Rückweg kam dann eine erneute Alarmierung. Unsere Rettungshundestaffel wurde von der Polizei Mönchengladbach zur Flächensuche angefordert.

Bei einer kurzen Lagebesprechung wurden die Suchgebiete zugewiesen. Nach rund zwei Stunden anstrengender Suche in einem ziemlich unwegsamen Gelände kam dann die Erfolgsmeldung. Walburga und ihre Hündin Janka hatten den Vermissten rund 200 Meter weit im Wald lebend aufgefunden. Nach notärztlicher Versorgung wurde der Mann ins Krankenhaus gebracht.

Wieder einmal zeigte sich, dass sich die viele Arbeit gelohnt hat. Walburga, die mit ihrer Hündin seit 2006 in unserer Staffel ist, war glücklich und stolz auf ihren Hund. "Sie hat sauber angezeigt und alles geleistet, was sie im Training gelernt hat", sagte die stolze Hundeführerin.


Gabi Hüpkes-Meertz mit JimmySilke Karmanns und ihre Hündin Dana im Sessellift

Rettungshundeprüfung bestanden

Am Samstag, den 08.05.2010 bestand Gabi Hüpkes-Meertz zusammen mit ihrem Hund Jimmy (Border Collie) erfolgreich die Rettungshundeprüfung. Darüber hinaus bestand auch Silke Karmanns mit ihrem Hund Dana (Golden Retriever) am 26.06.2010 die Rettungshundeprüfung.

Wir gratulieren ganz herzlich!


Suchaktion in Kempen _ Flächensuche  Suchaktion in Kempen _ Flächensuche  Suchaktion in Kempen _ Flächensuche

Umfangreiche Suchaktion mit Feuerwehr und DRK Rettungshundestaffel

Ein 48-jähriger, geistig verwirrter Mann aus St. Hubert wurde am Nachmittag des 15. Februar 2010 von einer Betreuerin vermisst gemeldet. Der Mann, der bereits letztes Jahr einmal vermisst und später hilflos und unterkühlt aufgefunden worden war, war vormittags gegen 10:00 Uhr letztmalig in St. Tönis gesehen worden.

Nach einer Handyortung konzentrierten sich die Suchmaßnahmen am Abend auf den Bereich Schauteshütte zwischen Kempen und St. Hubert. Ein angeforderter Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera musste wegen starken Schneetreibens den Anflug aus Dortmund abbrechen. Von daher wurde die Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes Kreisverband Viersen sowie die Feuerwehr Kempen angefordert. Die Kempener Feuerwehr, die sich mit zwölf Kameraden an der Suche beteiligte, setzte von der Drehleiter aus eine Wärmebildkamera ein, um den Mann in dem unwegsamen Gelände zu orten. Die Polizei war mit fünf Streifenwagen im Einsatz. Noch während der Suchmaßnahmen meldete sich der Vermisste gegen 20:00 Uhr auf der Kempener Polizeiwache. Er wurde wieder in die Obhut seiner Betreuer übergeben.


Junghunde bestehen den Rettungshundeeignungstest

Auch in diesem Jahr bestanden am Sonntag, den 17.01.2010, zwei Junghundeteams den Rettungshundeeignungstest beim Landesverband Nordrhein in Güdderath. Mit dabei waren Jan Heymanns mit seinem Hund Mira und Ruth Qude Hengel mit ihrem Hund Phil. Beide bestanden den Eignungstest. Wir wünschen den neuen Hundeteams viel Erfolg für ihren weiteren Ausbildungsweg.


Ruth Qude Hengel mit Ihrem Phil  Hündin Mira mit Ihrem Herrchen Jan Heymanns

Hilfe für Haiti

Das Deutsche Rote Kreuz sendet heute (14. Januar) bzw. morgen drei Delegierte in die Erdbebenregion auf Haiti und bereitet sich auf einen großen Einsatz in medizinischer Hilfe vor. Das teilte Martin Hahn, Teamleiter Internationale Zusammenarbeit, den Verantwortlichen in den Landes- und Kreisverbänden sowie in den Verbänden der Schwesternschaften mit. Die Delegierten werden in Zusammenarbeit mit dem Haitianischen Roten Kreuz und in Kooperation mit der Internationalen Föderation eine Bedarfserhebung durchführen, damit das DRK möglichst schnell und zielgerichtet seinen Hilfseinsatz abstimmen und umsetzen kann. Benachbarte Länder wie die USA haben unmittelbar Suchhunde-Teams auf den Weg geschickt. Eine Entsendung von Rettungshunden aus Deutschland ist wegen der langen Reisezeit nicht sinnvoll.
Das DRK bittet jedoch dringend die Bevölkerung um Hilfe — benötigt werden Geldspenden, Sachspenden können wegen der logistischen Herausforderungen im Einsatzgebiet nicht verarbeitet werden. Das DRK ist bereits mit dem Auswärtigen Amt in Kontakt.

Das DRK bittet für die sofortige Unterstützung der Erdbeben-Opfer sowie die mittel- bis langfristigen Wiederaufbauarbeiten dringend um Spenden:
Deutsches Rotes Kreuz
Konto: 41 41 41
BLZ 370 205 00
Bank für Sozialwirtschaft
Stichwort „Haiti“

Außerdem: Mit jedem Anruf unter der Spenden-Hotline 0900 100 2005 können 5 Euro für die Rotkreuzhilfe im Erdbebengebiet gespendet werden — schnell und unbürokratisch.

Hintergrund:
Haiti wurde am späten Dienstagnachmittag (12. Januar, 17 Uhr) von einem Erdbeben der Stärke 7,3 auf der Richter-Skala erschüttert. Es handelte sich um das schwerste Beben seit mehr als 200 Jahren. Das Epizentrum befindet sich in der Küstenregion, 22 Kilometer von der Hauptstadt Port au Prince entfernt. Zwei etwas schwächere Nachbeben von 5,9 und 5,5 folgten. In erster Linie ist die Westprovinz Haitis mit den Städten Port au Prince und Carrefour sowie Jacmel mit einer Bevölkerung von 2,2 Millionen Menschen betroffen.
Tausende Menschen in der Region sind obdachlos, man muss zumindest von Hunderten Toten ausgehen. Da das gesamte Telekommunikationsnetz sowie Internet zusammengebrochen sind, sind derzeit noch keine genaueren Angaben möglich. Erste Informationen aus der Schadensregion berichten, dass zahlreiche Häuser sowie der Präsidentenpalast, die UN- und Weltbank-Präsenz, das Rotkreuz- und Echo-Gebäude zerstört oder stark beschädigt wurden. Das Haitianische Rote Kreuz meldete einen getöteten Mitarbeiter.
Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften stellt dem Haitianischen Roten Kreuz 500 000 CHF zur Unterstützung der Opfer zur Verfügung. Überdies wurde ein vorläufiger Appeal über 2 Millionen CHF zur Unterstützung von 2000 Familien herausgegeben.


Vermisstensuche hielt Polizei und Rettungskräfte mehr als fünf Stunden in Atem

Viersen - 02.01.2010 - 05:28 - Nach einem Streit mit dem Lebensgefährten verließ eine 39-jährige Frau aus Viersen am Neujahrsabend, um 21.45 Uhr, die Wohnung auf der Hardter Straße zu Fuß in unbekannte Richtung. Sie war nur dürftig bekleidet, trug beispielsweise Sandalen und ein T- Shirt, sodass wegen der niedrigen Temperaturen von einer akuten Lebensgefahr auszugehen war.
Die Polizei setzte neben zahlreichen Streifenwagen auch einen Polizeihubschrauber zur Suche ein. Dabei wurde sie durch acht Suchhunde verschiedener Rettungshundestaffeln unterstützt. Um 03.15 Uhr tauchte die Vermisste unvermittelt an der Wohnanschrift auf. Sie war nicht unterkühlt, aber geistig verwirrt. Sie wurde zur Untersuchung vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Hinweise auf den Aufenthaltsort während der über fünfstündigen Suche werden an das Regionalkommissariat Viersen unter der Rufnummer 02162 377-0 erbeten.


Besuch vom Nikolaus

Übung zum Thema richtig spielen mit dem HundÜbung zum Thema richtig spielen mit dem HundÜbung zum Thema richtig spielen mit dem Hund

Wir hatten uns für den Morgen des 2. Advent verabredet, um das Thema "Richtig spielen mit dem Hund" zu vertiefen. Direkt zu Anfang der theoretischen Einführung in das Thema mit dem Untertitel "Hunde spielend motivieren" kam der erste Motivationsschub für den Hundeführer. Wir hörten plötzlich von draußen ein lautes: "HO, HO, HOO" und herein kam der Nikolaus. Er hatte für jeden Hundeführer ein Geschenk dabei. Nachdem sich die Aufregung — ja auch bei Erwachsenen sorgt der Nikolaus noch für große Augen und offene Münder — gelegt hatte, ging es weiter. Als wir dann genügend Grundwissen hatten folgten die praktischen Übungen. Das passende MO war schnell gefunden und es folgte ein bunter Mix von verschiedenen Aufgabenstellungen. Ich hoffe unsere Hundeführer haben einiges mit nach Haus nehmen können und erinnern sich an meine Worte: "Packt Das mit ein, was Euch gefallen hat und das andere lasst hier!"


Übung zum Thema richtig spielen mit dem HundÜbung zum Thema richtig spielen mit dem HundÜbung zum Thema richtig spielen mit dem Hund

Besuch von der Insel Sylt

Kay Bahnsen mit einem seiner Hunde

Am Mittwoch, den 18.11.2009 hatte unsere Rettungshundestaffel Besuch von der Rettungshundestaffel Sylt. Kay Bahnsen besuchte uns um sich unsere Arbeit anzuschauen. Er hatte seine beiden Golden Retriever mitgebracht. Er steht noch am Anfang der Ausbildung, wir wünschen ihm alles Gute für seine weitere Ausbildung.

Kay Bahnsen mit einem seiner Hunde

Die Fahrzeuge wurden gesegnetDie Hundeboxen in unserem neuen Fahrzeug

Einsatzfahrzeug eingeweiht

Die SchlüsselübergabeAm 10.10.2009 wurde unter Anderem unser neues Einsatzfahrzeug (Mercedes Sprinter) offiziell in Betrieb genommen. Auf unserem Gelände fand eine feierliche Einsegnung statt. Das Fahrzeug kann acht Personen und sechs Hunde transportieren. Im Rahmen der Feierlichkeiten zeigten wir unseren Gästen die Suche nach einer vermissten Person. Wir möchten uns auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich bei den Spendern bedanken, die zum größten Teil die Finanzierung mitgetragen haben, hierzu gilt insbesondere die Sparkassenstiftung der Sparkasse Krefeld.


Rettungshundeprüfung im Landesverband Nordrhein

Am 26.09. und 27.09.2009 fand die diesjährige Rettungshundeprüfung im Landesverband Nordrhein statt. Daran nahm auch Walburga Boekels mit ihrem Hund Janka teil. Sie bestand die Flächen- und Trümmerprüfung. Wir gratulieren ihr ganz herzlich zur bestanden Prüfung.

Walburga Boekels und Janka bei einer heimischen Übung mit Volker Zerres
Die besten Glückwünsche für Walburga Boekels

Suche nach vermissten Mädchen in Velbert

In der Nacht zum 15. September 2009 wurden wir von der Rettungshundestaffel ASB-Ruhr-Hattingen alarmiert. Ein 9-jähriges Mädchen kehrte nicht von der Hausaufgabenbetreuung pünktlich nach Hause. Nach vergeblichem Warten und ersten eigenen Suchmaßnahmen der Angehörigen, wurde gegen 20.50 Uhr die Polizei informiert und eine Vermisstenanzeige erstattet.
Aufgrund dieser Vermisstenanzeige startete die Velberter Polizei umfangreiche Suchmaßnahmen im Nevigeser Stadtgebiet, an denen neben starken Einsatzkräften aus dem ganzen Kreis Mettmann auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, der in der Zeit von 23.10 Uhr bis 23.50 Uhr mit Wärmebildkamera- und Suchscheinwerfereinsatz über Neviges kreiste. Als aber auch diese Maßnahmen nicht zur Auffindung des Kindes führten, wurden das Technische Hilfswerk und eine Rettungshundestaffel des ASB-Ruhr-Hattingen angefordert (die uns um Hilfe bat) und zur Unterstützung der bei Nacht und Regen weiter intensivierten polizeilichen Suchmaßnahmen eingesetzt.
Die Rettungshundestaffel, die mit zehn Hunden, Hundeführerinnen und -führern ab ca. 01.00 Uhr eingetroffen und einsatzbereit war, sollte den Heimweg des Kindes, von der ehemaligen Volksschule an der Tönisheider Straße zur elterlichen Wohnung in der Innenstadt, und später auch das Waldgebiet bis zur "Alten Burg" in Neviges durchsuchen. Vorher entschied die polizeiliche Einsatzleitung jedoch, dass zunächst noch das gesamte Gelände rund um die alte Volksschule genauer untersucht werden sollte. Dieses stellte sich als absolut richtige Entscheidung heraus.

Um 01.19 Uhr zeigte ASB-Suchhund "Christo" von Hundeführerin Birgit Oschmann hinter der Sporthalle Tönisheider Straße besonderes Interesse für einen Kanalschacht, in welchem das gesuchte Kind dann auch lebensgefährlich verletzt aufgefunden wurde. Es wurde mit notärztlicher Versorgung in die UNI-Klinik nach Essen transportiert. Die Feuerwehr Velbert war mit Rettungsdienst sowie dem Löschzug 9 (Tönisheide) mit 24 Einsatzkräften im Einsatz.
Nach aktueller Auskunft der behandelnden Ärzte besteht inzwischen keine Lebensgefahr mehr für die Neunjährige.
Die Mettmanner Polizei ermittelt zurzeit wegen des dringenden Verdachts eines Kapitalverbrechens. Hierbei hoffen die Ermittler auf sachdienliche Hinweise von Anwohnern und Zeugen, die am Montagabend rund um die alte Volksschule und die Sporthalle Tönisheider Straße verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise und weitere Angaben zur Sache nimmt die Polizei in Velbert, Telefon 02051 946-6110 jederzeit entgegen.


Besprechung am Einsatzort in Ratingen

"Frauenpower"

Am Samstag, den 15.8.09, trafen wir uns mit einer kleine Gruppe Mitglieder unserer Staffel auf dem THW-Gelände in Krefeld. Als wir gerade mit dem Training beginnen wollten, wurden wir zur Unterstützung der Rettungshundestaffel ASB Ruhr Hattingen alarmiert. Schnell war geklärt wer mit zum Einsatz nach Ratingen fahren wird. Erst auf dem Weg zum Einsatzort wurde uns bewusst, dass dies unser erster „Frauenpower–Einsatz“ werden sollte.
Nach Eintreffen am Einsatzort wurden wir in unser Suchgebiet eingewiesen. Vor uns lag ein unwegsames Gelände und war schwer abzusuchen. Nachdem wir vier Stunden gesucht haben, hatten wir es geschafft. Glücklicherweise wurde die vermisste Person noch am gleichen Tag von einem der Rettungshundeteams lebend aufgefunden. Dieser Einsatz war wieder ein voller Erfolg. Zur Freude aller funktionierte alles wieder einmal reibungslos.
An diesem Samstag haben wir, nicht nur um unsere männlichen Staffelkollegen ein wenig zu ärgern, den Begriff "Frauenpower" neu geprägt. Einige der Herren beantragen jetzt einen Männerbeauftragten, da sie Sorge haben, von der "Frauenpower" übermannt zu werden.


Große Suche nach zwei vermissten Kindern

Die Rettungshundestaffel Viersen wurde am Mittwoch den 12.08.2009 durch die Polizei Viersen alarmiert. Gesucht wurden zwei Mädchen, die nach einem Spaziergang mit dem Hund nicht mehr zurückgekommen sind.
Sofort wurden die Rettungshundestaffeln Köln und Aachen zur Unterstüzung nachalarmiert, da sich das Suchgebiet als schwierig und großflächig erwies. Nach Rücksprache mit der Polizei und der Feuerwehr Dülken wurden die Suchgebiete zugewiesen. Das DRK übernahm die Verpflegung der Einsatzkräfte.
Bis zum Morgengrauen waren die Gebiete abgesucht. Kurz nach Einsatzende gab es neue Hinweise. Zwei Maisfelder sollten von den Hundeteams abgesucht werden. Dabei wurde die Rettungshundestaffel durch Polizeikräfte aus Mönchengladbach sowie einem Polizeihubschrauber unterstützt.
Die Ermittlungen ergaben, dass die beiden Mädchen sich vor den Einsatzkräften aus Abenteuerlust versteckt hielten und den größten Teil der Nacht unter der Plane einer Strohmiete verbracht hatten. Aus Angst nach Hause zu gehen, entschlossen sich die Kinder schließlich mit dem Zug nach Mönchengladbach zu Verwandten zu fahren. Die Verwandten benachrichtigten sofort die Polizei, die die beiden Mädchen wohlbehalten wieder den Eltern übergeben konnte.

Suche nach vermissten Kindern in DükenDie Suche erstreckte sich bis nach Mönchengladbach
EinsatzbesprechungUnterstützung durch die Mönchengladbacher Polizei

Anja Bongatz mit LambertJoachim Kalkbrenner mit Emily
Vanessa Palmen mit FlynnDr. Barbara Blazejak mit Cleo

Junghunde bestehen den Rettungshundeeignungstest

Am Sonntag, den 28.06.2009, fand im Landesverband Nordrhein in Güdderath ein Eignungstest statt. Mit dabei waren Vanessa Palmen mit ihrem Hund Flynn, Anja Bongartz mit ihrem Hund Lambert, Barbara Blazejak mit ihrem Hund Cleo sowie Joachim Kalkbrenner mit seiner Hündin Emily. Alle bestanden den Eigungstest. Wir wünschen den neuen Hundeteams viel Erfolg für ihren weiteren Ausbildungsweg.


Gefährlicher Einsatz für DRK-Hund

Michael Meertz, Leiter der DRK-Rettungshundestaffel Viersen

Kreis Viersen (djm/Nadia Joppen) „Dieser Einsatz war ungewöhnlich gefährlich, weil ständig Trümmer nachrutschten“, bilanziert der Leiter der DRK-Rettungshundestaffel Kreis Viersen, Michael Meertz. Zwei Suchteams aus der DRK-Staffel waren am Dienstagnachmittag bei der Suche nach verschütteten Menschen in den Trümmern des historischen Kölner Stadtarchivs im Einsatz: „Wir haben den Bereich Stadtarchiv und das linke angrenzende Wohnhaus bearbeitet, konnten aber nur eingeschränkt suchen“, so Meertz. Unter anderem die glatten Flächen der Stahlschränke im Archiv seien wie Bahnen für die Trümmer gewesen, auch von oben seien immer wieder Trümmer herabgefallen.
Er habe mit Gabi Hüpkes-Meertz und ihrem Border-Collie Jimmy sowie Bernd Pache mit dem Border-Mix Pluto zwei erfahrene Teams im Einsatz gehabt, die auch schon die Haustrümmer nach der Gas-Explosion in Mönchengladbach durchsucht hatten, erklärte Meertz weiter. Außerdem seien noch Teams der Staffeln Köln und Rhein-Sieg in die Trümmersuche involviert gewesen.

Eindrücke vom Einsatz in Köln

Besuch vom Fernsehen

Dies sollte ein sehr anstrengendes Wochenende werden. Am Samstag, den 31.01.2009 bekamen wir Besuch vom Fernsehsender “CityVision”. Sie möchten gerne einen kurzen Bericht über uns senden. Es war wieder einmal sehr interessant so ein Filmteam bei den Aufnahmen zu beobachten. Darüber hinaus hatten wir Besuch von der Rettungshundestaffel Köln-Porz. Zusammen haben wir dann trainiert und Erfahrungen ausgetauscht. Gerade zu unseren Kölnern Kameraden hat sich ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt. An diesem Samstag hätten wir nicht gedacht, dass wir uns schon am nächsten Tag beim Einsatz wieder sehen würden. Auch unsere gute Seele Ann war es nicht zu kalt. Sie hat den ganzen Tag mit uns verbracht und wunderschöne Fotos gemacht.

Während des Fernsehdreh’s

Einsatz am 01.02.2009
Erftstadt Köttingen

Am Sonntag, den 01.02.2009 fand in Mönchengladbach-Güdderath in der “LANO” (Landesschule Nordrhein des DRK Landesverbandes Nordrhein) ein Lehrgang zur Benutzung von GPS-Geräten für Rettungshundeführer statt. Hier wurde uns zunächst einmal die Bedienung des Garmin Gerätes vermittelt. Anschließend konnten wir im Gelände die vorher vermittelte Theorie in die Praxis umsetzen. Wir möchten uns auf diesem Wege ganz herzlich bei unserem Referenten Christian Vonnahme bedanken, der sich sehr viel Mühe gegeben hat.

Übungen mit den GPS-Geräten

Während des Lehrgangs wurden unsere Rettungshundeführer gegen Mittag alarmiert. Die Rettungshundestaffel Köln forderte uns zur Unterstützung an. Es wurde eine männliche Person in Erftstadt gesucht.

Schnell wurde das Mittagessen beendet und wir begaben uns zur Autobahn wo wir von unseren Kameraden die mit dem Einsatzfahrzeug kamen, aufgenommen wurden.
Die Suchgebiete begangen vom Sammelpunkt.

Es waren viele Rettungshundestaffeln im Einsatz, der Platz war schnell gefüllt mit weiteren Einsatzfahrzeugen.

Leider konnte der Vermisste nicht durch uns aufgefunden werden. Nach Einsetzen der Dunkelheit wurde dann der Einsatz abgebrochen, da keine neuen Hinweise vorhanden waren.
Bei diesem Einsatz konnten wir das zuvor vermittelte Fachwissen der GPS-Schulung schneller umgesetzt werden, als gedacht.


Dirk Kasen mit seinem Hund Sam

Abschied

Aus persönlichen und privaten Gründen hat uns Dirk Kasen mit seinem Hund Sam leider verlassen. Wir wünschen Beiden auf diesem Wege alles Gute in der neuen Rettungshundestaffel!


Gehorsamstraining
Miteinander Hund/Mensch

….geboren wurde dieser Kurs aus der Not der Hundeführer.
Nachdem Mona wieder einmal ihren Hundeführer, Reinhard hinter sich herzog, Leon kein Sitz machen wollte und Janka immer wieder aus der Ablage sprang, dachte ich mir es geht auch anders. Schnell waren wir uns einig, dass wir an diesen Problemchen arbeiten können, so entstand unser Gehorsamskreis - Miteinander Hund/Mensch.

Bei der ersten Trainingseinheit wurden die Erwartungen sowie Wünsche und Ziele genannt. Es war schon zu spüren, dass meine Erwartungen die Hundeführer etwas erschraken. Aber wo ein Wille, da ein Weg. Froh gelaunt und hoch motiviert haben wir uns dann wöchentlich getroffen, unsere Trainingseinheiten immer wieder angepasst, viel probiert und auch gelacht. Ich habe den „Hundeführern“ immer wieder Hausaufgaben mit auf den Weg gegeben und zwischendurch hatten wir auch Kontakt und haben, dass ein oder andere Problem per Telefon oder Email miteinander besprochen.

Unser Motto: „Spaß soll es machen aber ohne Konsequenz geht es nicht“.

Heute haben wir uns dann einer internen Überprüfung gestellt und haben die Bestätigung bekommen: Mona zieht zwar auch heute noch, aber bei weitem nicht mehr so schlimm, Leon sitzt und Janka bleibt in der Ablage.

Die Essenz: „Es macht Spaß, aber Konsequenz muss sein“!



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Wir wünschen für die weitere Ausbildung weiterhin ein solch glückliches Händchen.