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Teddybärkrankenhaus machte Station in Kempen
 (Kempen/SK) Am Samstag den 12. Juni fand in Kempen auf dem Buttermarkt das Teddybärenkrankenhaus statt, das vom Jugendrotkreuz im Kreisverband Viersen (JRK) und dem DRK Kempen organisiert und betreut wurde.
Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Kempen, Otto Birkmann, eröffnete das Teddykrankenhaus gegen 11 Uhr mit herzlichen Worten. Er sprach den Kindern Mut zu, keine Angst vor den vielen ehrenamtlichen Helfer des DRK und des JRK zu haben. Das Teddykrankenhaus hat das Ziel, Kindern die Angst vor dem großen Krankenhaus und dem Rettungsdienst zu nehmen. Die Kinder bringen ihr Kuscheltier mit und durchlaufen Stationen, die dem Krankenhaus nachempfunden sind. Kreativ waren die Krankheitsfälle, die sich die Kinder ausgedacht hatten. So klagten einige der plüschigen Patienten über Bauchschmerzen oder sogar Knochenbrüche. Schon an der Anmeldung wurden die Kinder herzlich begrüßt und bekamen ihren Patientenpaß. In Begleitung der Eltern hieß es dann aus dem Kindermund: "Frau Doktor, mein Teddy ist krank". Rührend kümmerten sich die Teddydoktoren um die teilweise zerkuschelten Tiere. Sie schickten diese zum Röntgen oder sofort in das Operationszelt, in dem Knopfaugen wieder angenäht oder Löcher gestopft wurden. Oft reichte aber schon ein einfacher Verband oder ein Pflaster um die Tiere zu heilen. Danach wurde vom Teddyarzt noch ein Rezept für Kuscheltiermedizin in Form von Süßigkeiten und kleinen Spielzeugen ausgestellt. In der ortsansäßigen Löwenapotheke konnten die Kinder das Rezept eintauschen. Die Eltern waren positiv von ihren Kindern, deren Kreativität und Mut, überrascht und alle hatten viel Spaß. Anschließend konnten sich die Kinder noch ihre Gesichter schminken laßen oder beim Glücksrad tolle Preise gewinnen. Das Teddykrankenhaus in Kempen war ein voller Erfolg für alle Beteiligten: Kuscheltiere wurden geheilt, Kinder glücklich gemacht und Eltern begeistert. Auch die Helfer waren - trotz des wechselhaften Wetters - zufrieden. Die Meinungen der Eltern fielen sehr positiv aus, viele hielten das Krankenhaus für eine gute Idee, die mit viel Liebe und Aufwand umgesetzt wurde.
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